Einer der letzten Mittelstürmer: Dynamos Christoph Daferner hat Biss und Willen!

Dresden - 21 Zweitligaspiele für den FC Erzgebirge Aue, ein Tor. Ein Zweitligaspiel für Dynamo Dresden, zwei Tore!

Christoph Daferner (23, l.) weiß, wie man gegen den HSV trifft, erzielte vor einem Jahr im DFB-Pokal das 3:0.
Christoph Daferner (23, l.) weiß, wie man gegen den HSV trifft, erzielte vor einem Jahr im DFB-Pokal das 3:0.  © imago images/Jan Hübner

Christoph Daferner (23) hat seine Trefferquote im Unterhaus gleich in den ersten 90 Minuten verdoppelt. Wie man gegen den HSV trifft, das weiß er auch.

Im Vorjahr erzielte er in der ersten Runde des DFB-Pokals beim 4:1-Sieg über Hamburg das Tor zum zwischenzeitlichen 3:0. Der Treffer war damals sein persönlicher Dosenöffner, ab da lief es.

Seinen vorläufigen Höhepunkt erlebte der 23-Jährige mit seinem Doppelpack gegen den FC Ingolstadt 04.

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"Chris ist einer dieser Typen, die es in Deutschland nicht mehr so oft gibt, die sich in jeden Ball reinwerfen", sagt Trainer Alexander Schmidt (52) über seinen Mittelstürmer alter Prägung. Er schleicht nicht wie ein Thomas Müller (31) als Raumdeuter durch die Gegend.

"Daffi" geht dorthin, wo es wehtut. Immer mittenrein. "Es macht sich bei ihm bezahlt, dass er ein unermüdlicher Kämpfer ist, dass er in jeder Trainingseinheit zuhört. Er geht immer ans Limit, man sieht es an den Laufwerten", zieht der Trainer den Hut.

So jubelte Christoph Daferner (23, r.) nach seinem 3:0 gegen den HSV. Mit zwei Liga-Toren ist Dynamos Stoßstürmer glänzend in die Saison gestartet. Am heutigen Sonntag kann es gerne so weitergehen.
So jubelte Christoph Daferner (23, r.) nach seinem 3:0 gegen den HSV. Mit zwei Liga-Toren ist Dynamos Stoßstürmer glänzend in die Saison gestartet. Am heutigen Sonntag kann es gerne so weitergehen.  © Lutz Hentschel

Mit 23 steht Daferner noch am Anfang seiner Karriere, seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. "Er hat diesen Biss, diesen Willen. Wenn er so weitermacht, hat er eine gute Zukunft vor sich", so Schmidt. Den nächsten Schritt dorthin will Daferner beim HSV machen, gern mit seinem dritten Zweitligator für die SGD.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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