Erster Dynamo-Neuzugang steht fest: Abwehr-Hüne Tim Knipping kommt aus Regensburg

Dresden - Der erste Dynamo-Neuzugang für die Spielzeit 2020/21 steht fest. Tim Knipping wechselt vom SSV Jahn Regensburg nach Elbflorenz.

Tim Knipping (27) läuft künftig für die SG Dynamo Dresden auf.
Tim Knipping (27) läuft künftig für die SG Dynamo Dresden auf.  © Uwe Anspach/dpa

Der 1,90 Meter große Verteidiger unterschreibt einen Vertrag bis 2022 mit der Option auf Verlängerung bei der SGD. 

Da er noch ein Jahr in Regensburg vertraglich gebunden war, wird eine Ablöse fällig, über deren Höhe Stillschweigen vereinbart wurde.

"Tim Knipping bringt als moderner Verteidiger sowohl Qualität als auch Mentalität mit und hat sich in den vergangenen Jahren in der 2. Bundesliga stets weiterentwickelt. Tim hat sich von Beginn unserer Gespräche an zu 100 Prozent mit unseren Zielen identifiziert und ist ein Mensch, der auf sowie neben dem Platz vorangeht und Verantwortung übernimmt. Er verkörpert damit genau die Eigenschaften, die wir von unseren Spielern einfordern", begründete Dynamos Sportchef Ralf Becker den Transfer des Innenverteidigers.

"Ich habe mich bewusst für Dynamo Dresden entschieden, weil ich mithelfen möchte, diesen Traditionsverein wieder dahin zu bringen, wo er hingehört. Die klaren, ehrgeizigen Vorstellungen der Verantwortlichen für die zukünftige Entwicklung haben mich begeistert. Ich habe in den letzten Jahren außerdem schon einige Male selbst gegen die SGD im Rudolf-Harbig-Stadion gespielt und weiß um die überragende Atmosphäre und die positiv verrückten Fans in Dresden – das ist Fußball pur", sagte Knipping bei seiner Vertragsunterschrift. 

Dem ging der Medizin-Check im Dresdner Uni-Klinikum voraus, den der 27-jährige erfolgreich bestand.

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In der abgelaufenen Saison kam Knipping auch aufgrund von Verletzungspech zu 15 Einsätzen für die Regensburger. Dabei gelang ihm ein Saisontor. Seine Zweitligatauglichkeit stellte er von 2016 bis 2019 in 57 Partien für den SV Sandhausen unter Beweis.

Davor spielte der gebürtige Hesse für Hessen Kassel, den 1. FC Saarbrücken und Borussia Mönchengladbach II.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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