Ex-Dynamo Jannik Müller kassiert in Euro-League-Quali heftige 0:7-Klatsche!

Linz (Österreich) - Was für ein bitterer Abend für Jannik Müller (26) und den FC DAC Dunajska Streda! Nach neun Siegen in den ersten neun Spielen gab es in der Europa-League-Qualifikation beim österreichischen Erstligisten Linzer ASK eine 0:7-Packung.

Jannik Müller (26) spielte sechs Jahre für Dynamo Dresden und kam in dieser Zeit 145 Mal (sechs Tore, drei Vorlagen) zum Einsatz.
Jannik Müller (26) spielte sechs Jahre für Dynamo Dresden und kam in dieser Zeit 145 Mal (sechs Tore, drei Vorlagen) zum Einsatz.  © Picture Point / Gabor Krieg

Kein anderes Team kassierte in der dritten Runde eine so deutliche Niederlage wie der DAC! Da es aufgrund der Corona-Krise zudem nur ein Duell gab und nicht wie sonst mit Hin- und Rückspiel, ist Dunajska Streda bereits endgültig ausgeschieden und muss den Traum von der Europa-League-Gruppenphase um mindestens ein Jahr verschieben.

Nun gilt es für Müller, seinen deutschen Trainer Bernd Storck und Ex-RB-Leipzig-Spieler Zsolt Kalmar, sich auf die nationalen Wettbewerbe konzentrieren. Die slowakische Fortuna Liga führt man mit 21 Punkten aus sieben Partien und einem hervorragenden Torverhältnis von 25:7 mit klarem Vorsprung vor Slovan Bratislava, wo Ex-Dynamo Ondrej Petrak spielt, an. 

Am Sonntagabend (18 Uhr) empfängt der DAC den Tabellenachten AS Trencin und kann sich für die Klatsche rehabilitieren. Diese war in der Höhe nämlich nicht zu erwarten gewesen.

Der LASK, der in der vergangenen Europa-League-Saison überzeugt und Österreich würdig vertreten hatte, ging zwar als klarer Favorit ins Rennen, doch dass er am Ende ein 7:0 feiern würde, das war schon eine Überraschung. 

Doch es ging schon schlecht für den slowakischen Spitzenklub und Müller los.

Highlight-Video vom Euro-League-Qualifikationsspiel LASK gegen FC DAC Dunjaska Streda

Jannik Müller und DAC Dunajska Streda beim Linzer ASK chancenlos

Jannik Müller (r., 26) ist beim DAC Dunajska Streda unumstrittener Stammspieler in der Innenverteidigung. Nach neun Siegen in neun Spielen, von denen er acht absolvierte, gab es beim LASK nun den ersten (heftigen) Rückschlag.
Jannik Müller (r., 26) ist beim DAC Dunajska Streda unumstrittener Stammspieler in der Innenverteidigung. Nach neun Siegen in neun Spielen, von denen er acht absolvierte, gab es beim LASK nun den ersten (heftigen) Rückschlag.  © imago Images / GEPA pictures

Bereits in der 6. Minute ging Linz nach einer Flanke aus dem Halbfeld durch Marko Raguz in Führung, was auch daran lag, dass Müller im falschen Moment rausgerückt war und sich von seinem Gegenspieler entfernt hatte, der freistehend problemlos einschießen konnte.

Zehn Minuten später legte der österreichische U21-Nationalspieler nach einem starken Pass von Andreas Gruber in die Schnittstelle der Abwehr das 2:0 nach. 

Im zweiten Abschnitt traf Petar Filipovic nach einem scharf getretenen Eckball auf den ersten Pfosten zum 3:0 (46. Minute), ehe der panamaische Nationalspieler César Blackman seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies und nach einem völlig unnötigen Tritt im Mittelfeld nahe der Auslinie die Rote Karte sah (48.).

Nun war Dunajska Streda nur noch zu zehnt und ungeordnet, was die Hausherren eiskalt ausnutzten. 

Peter Michorl mit einem herrlichen Schlenzer (51.), Gruber aus Nahdistanz in die kurze Ecke (53.), Husein Balic mit einem wuchtigen Hammer in die untere linke Ecke (55.) und Thomas Sabitzer (77./Cousin von RB Leipzigs Marcel Sabitzer) schraubten das Ergebnis auf 7:0 in die Höhe.

Titelfoto: imago Images / GEPA pictures

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