Ex-Dynamo René Klingenburg schließt sich Drittligisten an

Dresden/Köln - Nach Matthäus Taferner hat auch René Klingenburg (26) einen neuen Verein gefunden! Der zentrale Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison bei Dynamo Dresden unter Vertrag stand, schließt sich erneut dem FC Viktoria Köln an. 

René Klingenburg (26) ist ein echter Krieger. Sein Potenzial konnte er bei Dynamo Dresden allerdings nicht ganz entfalten.
René Klingenburg (26) ist ein echter Krieger. Sein Potenzial konnte er bei Dynamo Dresden allerdings nicht ganz entfalten.  © Lutz Hentschel

Wie lange sein Kontrakt beim Drittligisten läuft, gaben die Kölner nicht bekannt. 

Auf der FCV-Website erklärte "Klinge" seine Entscheidung wie folgt: "Mir war wichtig, wieder für einen Klub zu spielen, in dem ich an meine guten Zeiten – wie bei Preußen Münster - anknüpfen kann. Dazu trägt ein gewohntes Umfeld bei. Dazu spüre ich hier das Vertrauen in meine Person. Beides sind Dinge, die für mich sehr wichtig sind."

Bei der Viktoria ist man über diesen Transfer ebenfalls sehr glücklich: "René ist ein Spieler, den wir noch sehr gut kennen und mit dem ich selbst noch zusammengespielt habe", berichtete Marcus Steegmann.

"Schon damals war absehbar, dass er viel für den Profifußball mitbringt: Er ist schnell, hat eine enorme körperliche Präsenz, überzeugt im Eins-gegen-eins und ist abschlussstark", führte der Sportlicher Leiter weiter aus.

Er ergänzte darüber hinaus: "In Münster hat er sich dann aus meiner Sicht immer mehr in den Fokus gespielt. Danach hat er für Dresden in der 2. Bundesliga 25 Spiele gemacht."

Allerdings nur fünf davon über die gesamten 90 Minuten. Oft wurde der "Krieger" nur ein- oder ausgewechselt. Denn an seine herausragenden Leistungen in der Saison 2018/19 für den SC Preußen Münster, als er in 34 Einsätzen neun Tore erzielte und vier direkte Vorlagen gab, kam er in Dresden nicht mehr heran.

FC Viktoria Köln verkündet die Verpflichtung von René Klingenburg

René Klingeburg konnte bei Dynamo Dresden nicht an seine starke Saison in Münster anknüpfen

René Klingenburg (26) ließ bei der SGD trotz 26 Einsätzen seine Torgefahr aus Münster-Zeiten vermissen.
René Klingenburg (26) ließ bei der SGD trotz 26 Einsätzen seine Torgefahr aus Münster-Zeiten vermissen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Zwar war der 1,90 Meter große Klingenburg auch hier ein wuchtiger Zweikämpfer, der Präsenz ausstrahlte, sein Potenzial konnte er aber nicht vollends entfalten. Er schien fußballerisch in Dresden nie ganz angekommen zu sein.

So war er sowohl bei Cristian Fiel als auch bei Markus Kauczinski ein wichtiger Kader-Bestandteil, konnte sich im zentralen Mittelfeld, wo die Konkurrenz zugegebenermaßen auch groß war, allerdings keinen Stammplatz erarbeiten. 

Deshalb war es aus Dynamo-Sicht aus verständlich, dass man den Vertrag mit ihm nicht verlängerte, obwohl Klingenburg positive Signale an die Schwarz-Gelben sendete (TAG24 berichtete).

Nun wagt er einen neuen Anlauf bei der Viktoria, für die er schon von Januar 2015 bis August 2016 spielte und auf 41 Einsätze (vier Tore, neun Vorlagen) kam. 

Er kennt den Verein also bestens, weshalb die Chancen gut stehen, dass er sich hier schnell zurechtfindet und seine Qualitäten auf dem Rasen wieder zeigen kann.

Dann könnte es für den Kicker, der auch schon beim FC Schalke 04 in der U19 und U23 und bei Rot-Weiss Ahlen spielte, auch auf dem Platz ein Wiedersehen mit Dynamo geben.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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