Ex-Dynamo Lucas Röser schießt sich den Torfrust mit Doppelpack gegen Magdeburg von der Seele!

München - Was für eine Erlösung für Lucas Röser (27)! Der Ex-Stürmer von Dynamo Dresden erzielte am Montagabend seine ersten beiden Saisontore und schoss sein Team, Türkgücü München, zum 2:1-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg.

Lucas Röser (27) erzielte für Dynamo Dresden in 57 Einsätzen 14 Tore und gab drei Vorlagen.
Lucas Röser (27) erzielte für Dynamo Dresden in 57 Einsätzen 14 Tore und gab drei Vorlagen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Der Angreifer traf bereits in der 6. Minute per Linksschuss, der von Brian Koglin (24) noch entscheidend in die kurze Ecke abgefälscht wurde, zur 1:0-Führung.

Nur sieben Zeigerumdrehungen später sorgte er für das Highlight der Partie und verlängerte eine Flanke von Sebastian Maier (27) artistisch mit der Hacke zum 2:0 in die lange Ecke - ein Traumtor! Und Röser hätte sogar noch nachlegen können, vergab in der 32. Minute aber eine Großchance, als er den Ball am langen Pfosten nicht voll traf.

Zwischendurch hatte Jürgen Gjasula (35) per Elfmeter für die Mannschaft von Neu-Trainer Christian Titz (49) verkürzt. Doch am Ende durfte der Aufsteiger jubeln und rückte auf Rang sechs vor, hat nun 36 Punkte aus 24 Spielen gesammelt und wird mit dem Abstieg wohl nichts mehr zu tun haben.

Der FCM ist hingegen mit lediglich 21 Punkten aus 23 Partien Vorletzter und muss weiter um den Klassenerhalt bangen.

Während Magdeburg also niedergeschlagen die Heimreise antreten musste, durfte sich Röser freuen. Er war nicht nur der Mann des Spiels, sondern traf auch erstmals seit dem 15. August 2020 (beim 2:1-Sieg des 1. FC Kaiserslautern im Landespokal gegen Sechstligist SV Morlautern) wieder in einem Pflichtspiel.

Doppelpack von Lucas Röser für Türkgücü München gegen den 1. FC Magdeburg im Video

Lucas Röser entlastet bei Türkgücü München Sercan Sararer und Ex-Dynamo Petar Sliskovic

Lucas Röser (27, oben) durfte am Montagabend gleich zwei eigene Treffer für Türkgücü München bejubeln.
Lucas Röser (27, oben) durfte am Montagabend gleich zwei eigene Treffer für Türkgücü München bejubeln.  © IMAGO / foto2press

Vielleicht hat sich die Tor-Blockade ja nun endlich wieder für längere Zeit gelöst? Denn während Röser beim Abstiegskandidaten vom Betzenberg überhaupt keine Rolle mehr spielte und im Winter nach München verliehen wurde, kam er bei Türkgücü in bisher allen fünf Begegnungen zum Einsatz. Er entlastet Kapitän Sercan Sararer (31) und vor allem den anderen Ex-Dynamo Petar Sliskovic (29).

Letzterer hat zwar schon zwölf Treffer in dieser Saison erzielt und drei Vorlagen gegeben, wartet aber seit dem 15. Januar auf seine nächste Bude.

Während Sliskovic in Dresden im ersten Halbjahr der Saison 2012/13 nur eine Nebenrolle spielte (neun Einsätze, keine Torbeteiligung), lief Röser zwischen 2017 und 2019 57 Mal für die SGD auf, netzte 14 Mal ein und gab drei Assists.

Besonders in Erinnerung ist sein Auftritt am 23. Februar 2018 geblieben, als er Dynamo mit einem Doppelpack und einer Vorlage zum 3:2-Sieg bei Arminia Bielefeld führte.

Dauerhaft durchsetzen konnte er sich in Dresden allerdings nicht, weil ihm dafür die Konstanz und Torquote fehlte. Ob das nach diesem Brustlöser bei Türkgücü anders sein wird?

Titelfoto: IMAGO / foto2press

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