Ex-Dynamo weiter in Topform: Baris Atik mit Tor und zwei Assists, Magdeburg ganz oben mit dabei!

Dresden/Wiesbaden - Reaktion gezeigt! Der 1. FC Magdeburg hat sich nach der unglücklichen 1:2-Niederlage beim 1. FC Saarbrücken direkt zurückgemeldet und eine umkämpfte Begegnung beim SV Wehen Wiesbaden mit 4:2 (2:0) gewonnen.

Acht Scorerpunkte nach sechs Spielen: Baris Atik (26) bringt seine Fähigkeiten beim 1. FC Magdeburg weiterhin gewinnbringend ein.
Acht Scorerpunkte nach sechs Spielen: Baris Atik (26) bringt seine Fähigkeiten beim 1. FC Magdeburg weiterhin gewinnbringend ein.  © imago images/Hartenfelser

Der Unterschiedsspieler war mal wieder Baris Atik (26). Der Ex-Offensivakteur von Dynamo Dresden stellte seine für die 3. Liga herausragenden Fähigkeiten ein weiteres Mal unter Beweis.

Erst bereitete er das 1:0 von Sirlord Conteh (25) mit einem überragenden Steckpass vor (3. Minute), dann traf er selbst vom Elfmeterpunkt zum 2:0 (37.), ehe er in der Extrazeit Luca Schuler (22) auf die Reise schickte, der zum 4:2-Endstand einschoss (90.+3).

Damit rang die Mannschaft von Trainer Christian Titz (50) ein Team nieder, das sich zuletzt im Aufwind befand und auch offensiv endlich mehr Durchschlagskraft entwickelte. So kam Wiesbaden auch gegen den FCM zurück, doch die Elbestädter agierten mit großem Selbstverständnis.

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Magdeburg glaubt durch die vielen Positiverlebnisse in den vergangenen Monaten immer an die eigene Stärke und entschied eine weitere enge Partie am Ende für sich, sprang auf Rang zwei, hat nun 13 Punkte aus sechs Begegnungen gesammelt und ein exzellentes Torverhältnis von 12:6 auf dem Konto.

Nur der FC Viktoria 1889 Berlin, der den SV Waldhof Mannheim in einem hochklassigen Aufeinandertreffen mit 1:0 bezwang, ist noch ein paar Tore besser und liegt als einziger Klub vor der Titz-Truppe.

Tore der Drittliga-Partie SV Wehen Wiesbaden gegen 1. FC Magdeburg im Video

1. FC Magdeburg ist auch abgesehen von Baris Atik sehr gut besetzt

Christian Titz (50, v.) und der 1. FC Magdeburg - das passt!
Christian Titz (50, v.) und der 1. FC Magdeburg - das passt!  © dpa/Eroll Popova/dpa-Zentralbild

Beeindruckend bei beiden Vereinen: Viki kam nach zwei sieglosen Spielen in Folge zurück, Magdeburg nach einer Auswärtspleite mit unschönen Begleitumständen.

Das belegt die mentale Stärke. Und genau die könnte am Ende den Ausschlag geben, wer aufsteigt. Ja, die Saison ist noch jung, dennoch zeichnet sich so langsam ab, mit wem man rechnen kann. Magdeburg zählt auf jeden Fall dazu.

Die Mannschaft ist individuell stark besetzt, funktioniert aber auch als geschlossene Einheit und hat mit Atik einen Akteur, der von nahezu keiner Defensive über die Dauer von 90 Minuten auszuschalten ist. Dafür sprüht er zu sehr vor Spielfreude und fügt sich sehr gut in das System ein.

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Er macht seine Teamkollegen mit seinen Pässen besser, verschafft sich dank seiner Technik und Dribbelstärke auch immer wieder den Platz, den er braucht, um die FCM-Angreifer zu bedienen.

Hält er seine Topform und fällt nicht aus, werden die Blau-Weißen vermutlich noch lange oben mitspielen.

Titelfoto: imago images/Hartenfelser

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