Ex-Auer Dotchev: "Dresden ist die beste Mannschaft"!

Dresden/Köln - Pavel Dotchev (55) hatte als Trainer des FC Erzgebirge Aue eine positive Bilanz gegen Dynamo Dresden. "In der 3. Liga zweimal 1:1. 3:0 im Landespokal und 3:0 in der 2. Liga bei Dynamo", kann er sich noch erinnern.

Ex-Dynamo René Klingenburg (26) hat bei Viktoria Köln noch nicht wirklich zu alter Klasse zurückgefunden.
Ex-Dynamo René Klingenburg (26) hat bei Viktoria Köln noch nicht wirklich zu alter Klasse zurückgefunden.  © Lutz Hentschel

Aber da war auch das 1:4 im Rückspiel am 26. Februar 2017 in Aue. "Mein letztes Spiel, danach bin ich zurückgetreten."

Nun ist der 55-Jährige Trainer vom FC Viktoria Köln - dem Gegner der Schwarz-Gelben am heutigen Samstag.

Pavel Dotchev ist "Mr. 3. Liga"! Gegen die SGD sitzt er zum 265. Mal als Coach eines Drittligisten auf der Bank. Keiner kennt die Liga besser.

Dass die Dynamos vornweg marschieren, überrascht ihn nicht.

"Dresden war vor der Saison mein Top-Favorit. Das ist die beste Mannschaft", sagt er anerkennend. Er selbst hat das Spiel der SGD in Halle in voller Länge gesehen.

"Dresden war nicht unbedingt stärker, aber effektiver und das zeichnet ein Spitzenteam einfach aus", so der gebürtige Bulgare.

Als sein Kollege Markus Kauczinski (50) im Sommer nach seinen Favoriten gefragt wurde, fiel der Name Viktoria Köln.

Pavel Dotchev über den FC Viktoria Köln: "Tolle Einzelspieler machen noch kein gutes Team"!

26. Februar 2017: Dresden gewinnt in der 2. Liga das Rückspiel der Saison 2016/17 in Aue mit 4:1. Danach räumte Pavel Dotchev (55) seinen Stuhl beim FCE. Über Rostock kam er 2019 nach Köln.
26. Februar 2017: Dresden gewinnt in der 2. Liga das Rückspiel der Saison 2016/17 in Aue mit 4:1. Danach räumte Pavel Dotchev (55) seinen Stuhl beim FCE. Über Rostock kam er 2019 nach Köln.  © DPA/Thomas Eisenhuth

"Das haben viele gesagt, weil wir eine Mannschaft mit vielen guten Namen haben. Aber tolle Einzelspieler machen noch kein gutes Team. Das müssen wir noch werden. Das ist meine Aufgabe, dies hinzubekommen" sagt Dotchev.

"Wir sind noch zu schwankend. Aber was nicht ist, kann im Laufe der Saison noch werden. Aber allzu viele Punkte sollten wir nicht mehr liegenlassen."

Zu den guten Namen, die Dotchev im Sommer holte, gehörte auch René Klingenburg, er kam von Dynamo.

"René kam in einem schlechten Zustand hier an. Er hat noch nicht das gebracht, was wir uns alle von ihm erhofft haben", ist der Viktoria-Coach ehrlich.

Dennoch wird "Klinge" heute wohl spielen, da die Kölner große Personalprobleme haben.

Kölns Coach sieht Dynamo heute in der Vorhand, die drei Punkte herschenken will er nicht.

"Wir haben gegen Uerdingen jetzt verloren. Ich möchte nicht mit zwei Niederlagen in die Pause gehen. Wir müssen 90 Minuten hellwach und selbst effektiv sein."

Titelfoto: DPA/Thomas Eisenhuth

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