FSV-Trainer Enochs lobt künftigen Dynamo-Geschäftsführer Wehlend

Dresden/Zwickau - Vergeben und vergessen! Jürgen Wehlend, ab 1. Januar 2021 kaufmännischer Geschäftsführer bei Dynamo, hat vor genau drei Jahren Joe Enochs als Trainer des VfL Osnabrück entlassen. "Wenn du 22 Jahre bei einem Verein bist, tut so etwas schon weh. Aber mit etwas Abstand ist alles okay. Wir haben danach telefoniert, so ist Fußball", sagt der heutige Trainer des FSV Zwickau.

Arbeiteten jahrelang in Osnabrück, als Trainer und Geschäftsführer: Joe Enochs (l.) und Jürgen Wehlend.
Arbeiteten jahrelang in Osnabrück, als Trainer und Geschäftsführer: Joe Enochs (l.) und Jürgen Wehlend.  © imago images/Titgemeyer

Am 20. Oktober spielen die Westsachsen bei Dynamo. Es wird das erste Punktspiel seit beinahe 19 Jahren werden. 

Sollte Wehlend an diesem Tag im Stadion sein, würde ihn Enochs gern treffen. "Warum nicht? Wäre super", sagt der US-Amerikaner. Weil: Der 49-Jährige hat eine gute Meinung vom Noch-Geschäftsführer des VfL. "Er liebt den Fußball, ist ein Fachmann durch und durch. Dem VfL ging es lange Zeit finanziell nicht sehr gut. Wir mussten oft unsere Besten verkaufen, um zu überleben. Heute ist es ein sehr gesunder Verein", weiß Enochs. Und das ist zum großen Teil ein Erfolg von Wehlend. 

Kontinuierlich, so der Trainer, hat sich Osnabrück entwickelt. Dass die Niedersachsen vor gut 18 Monaten in die 2. Liga aufgestiegen sind und sich dadurch finanziell weiter verbessern konnten, freut Enochs. "Dort wurde gut gearbeitet."

Zwickaus Coach gratuliert Dynamo "zu dem Gewinn", wie er sagt. "Jürgen ist ja auch Dresdner durch und durch, seine Familie lebt noch dort. Er hat mir oft von der Stadt erzählt. Es ist seine Heimat, dass passt", ist sich Joe Enochs sicher.

Titelfoto: imago images/Titgemeyer

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