Für Dynamo geht es im DFB-Pokal um richtig viel Geld!

Dresden - Es geht um viel in diesem Spiel! Am Freitagabend (20.45 Uhr) empfängt Dynamo Dresden den "Klassenkameraden" SC Paderborn 07 in der 1. Runde des DFB-Pokals.

Christoph Daferner (23, l.) ging jedem Ball nach, wäre hier bei HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes auch fast rangekommen.
Christoph Daferner (23, l.) ging jedem Ball nach, wäre hier bei HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes auch fast rangekommen.  © dpa/Daniel Reinhardt

Ein Weiterkommen ist für beide Vereine natürlich sportlich reizvoll, in diesen Zeiten aber vor allem auch wirtschaftlich immens wichtig.

Mehr als 350.000 Euro schüttete der DFB zuletzt für das Erreichen der 2. Runde aus. Geld, dass der SGD gut zu Gesicht stehen würde und vielleicht sogar noch einmal Einfluss auf die finalen Kaderplanungen hätte.

Wie auch immer: Nach dem gelungenen Saisonstart können die Schwarz-Gelben mit breiter Brust in die Partie gehen, zudem werden sie von 16.000 Fans unterstützt.

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Auch wenn bei einem abgezockten Gegner wie dem SCP immer Vorsicht angesagt ist: Ruft die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt (52) wieder die Tugenden ab, die in den beiden Zweitliga-Spielen zum Erfolg führten, stehen die Chancen auf ein Weiterkommen recht gut.

Zumal auf Profis wie Christoph Daferner (23) Verlass ist. Der Mittelstürmer beackerte den lädierten Rasen im Volksparkstadion in gewohnter Manier.

"Ackergaul" Christoph Daferner ackert weiter, will aber mehr Fußball spielen

Christoph Daferner (23, M.) nahm's in Hamburg auch mit zwei Gegnern auf.
Christoph Daferner (23, M.) nahm's in Hamburg auch mit zwei Gegnern auf.  © imago images/Michael Schwarz

Zuletzt brachte ihm sein unerbittlicher Einsatz schon den Namen "Ackergaul" ein. Beim HSV machte er diesem erneut alle Ehre, war mit 13,6 Kilometern der laufstärkste Spieler auf dem Platz.

Entsprechend musste er nachher durchschnaufen: "Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir sind nicht so gut ins Spiel reingekommen, mussten uns erstmal reinkämpfen. Wenn du dann in Hamburg in Rückstand gerätst, wird's natürlich schwer. Am Ende mit einem 1:1 rauszugehen, ist natürlich top. Es hat nicht alles funktioniert, aber wir haben alles reingeworfen, haben gekämpft und uns am Ende belohnt."

Dass er selbst bis auf einen Schuss in der 20. Minute kaum in Abschlusssituationen kam, war dem Spielverlauf, aber auch der Taktik geschuldet.

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"Heute war sehr viel Arbeit gegen den Ball. Ich habe gemerkt, dass mir dann ab und zu die Körner in der Offensive gefehlt haben. Aber das Augenmerk lag klar auf der Defensive. Trotzdem können wir fürs nächste Spiel mitnehmen, dass wir auch wieder mehr Fußball spielen."

Titelfoto: imago images/Michael Schwarz

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