Harte Wochen bis zur nächsten Pause! Futtert sich Dynamo Winterspeck an, beginnt Aue mit Nahrungsaufnahme?

Dresden/Aue - Vier Spiele bis zur nächsten Länderspielpause am zweiten Oktober-Wochenende: Für die beiden sächsischen Teams werden es Wochen der Wahrheit.

So muss es wieder werden, wenn Dynamo zurück in die Erfolgsspur will: Kevin Broll (26) und Co. verteidigten beim 1:1 beim Hamburger SV mit Mann und Maus das eigene Tor.
So muss es wieder werden, wenn Dynamo zurück in die Erfolgsspur will: Kevin Broll (26) und Co. verteidigten beim 1:1 beim Hamburger SV mit Mann und Maus das eigene Tor.  © imago images/Oliver Ruhnke

Dynamo Dresden muss dreimal auswärts ran, FC Erzgebirge Aue dreimal daheim. Für die Schwarz-Gelben geht es darum, sich weiter fleißig Winterspeck anzufuttern, während die Lila-Weißen erst einmal mit der Nahrungsaufnahme beginnen müssen.

Beim 1. FC Heidenheim, dann beim SV Darmstadt 98 und danach kommt der SV Werder Bremen an die Elbe. Zum Abschluss des Viererpacks muss Dynamo elbabwärts, tritt beim FC St. Pauli an. Das sind dicke Bretter, die es da zu bohren gilt.

Allerdings dürfte es beschwingter von der Hand gehen, da die zehn Punkte von der Habenseite keiner mehr nehmen kann.

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Diese vier Spiele werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht glatt durchlaufen. Sie werden aber richtungsweisend werden für die Saison, so viel scheint sicher.

Kann die SGD weiter fleißig punkten, kann sie sich im oberen Mittelfeld etablieren. Wichtig wird sein, in erster Linie auf die Defensive zu achten. Die stand 423 Minuten in dieser Saison sehr sicher, nur 27 nicht.

Die reichten dem SC Paderborn 07 allerdings. Schon am Sonntag in Heidenheim wird sich zeigen, ob Dresden daraus gelernt hat. Sich auf die Verletzung von Tim Knipping (28) zu berufen, darf ab Sonntag keine Gültigkeit mehr haben!

Während der FC Erzgebirge Aue um Coach Aleksey Shpilevski (33, l.) als Tabellenletzter Boden gutmachen muss, hat sich Dynamo Dresden um Stürmer Christoph Daferner (23) ein Polster erarbeitet.
Während der FC Erzgebirge Aue um Coach Aleksey Shpilevski (33, l.) als Tabellenletzter Boden gutmachen muss, hat sich Dynamo Dresden um Stürmer Christoph Daferner (23) ein Polster erarbeitet.  © Picture Point/Sven Sonntag/Lutz Hentschel

FC Erzgebirge Aue mit vier knackigen Gegnern!

Das muss sich ändern, wenn der FCE aus dem Keller will: Babacar Gueye (26, l.) bei seiner Großchance gegen Sandhausen beim Stand von 1:1. Die Dinger müssen künftig rein.
Das muss sich ändern, wenn der FCE aus dem Keller will: Babacar Gueye (26, l.) bei seiner Großchance gegen Sandhausen beim Stand von 1:1. Die Dinger müssen künftig rein.  © Frank Kruczynski

Aue hat genau die umgekehrten Voraussetzungen. Für die Veilchen gilt es, aus dem Keller zu kommen, und zwar schnell.

Drei Heimspiele in den nächsten vier Partien scheinen dazu optimal geeignet, aber: Fortuna Düsseldorf, Paderborn und HSV heißen die Gegner im Erzgebirgsstadion. Bevor Hamburg kommt, muss Aue zum aktuellen Spitzenreiter nach Regensburg. Alles Kracher also.

Trotzdem muss die Mannschaft punkten - irgendwie und egal, wie. Dem ersten Saisonsieg müssen weitere folgen, sonst ist zur nächsten Länderspielpause schon Winterstimmung.

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Vielleicht tat das 6:0 gegen Drittligist Hallescher FC derart gut, dass nun die Fesseln gelöst sind. Die insgesamt elf Neuzugänge konnten weiter integriert werden.

Und vielleicht hilft schon ein Fakt am Sonntag gegen die Fortuna: Einfach mal in Führung gehen - selbst das gelang heuer noch nicht.

Titelfoto: Picture Point/Sven Sonntag/Lutz Hentschel

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