Heute geht's nach Hannover: Auf Dynamo wartet eine turbulente Woche

Dresden - Hannover, Klappe, die dritte! Vor dem Auftritt bei 96 am 15. März fiel der Corona-Vorhang. Beim Re-Start war Dynamo nach zwei positiven Fällen in Quarantäne. Am Mittwoch also folgt der dritte Anlauf im Duell der beiden Landeshauptstädte. Um voranzukommen müssen die Sachsen in Niedersachsen punkten.

Die Tschechen Ondrej Petrak (vorn,l.) und Josef Husbauer fallen am Mittwoch in Hannover aus.
Die Tschechen Ondrej Petrak (vorn,l.) und Josef Husbauer fallen am Mittwoch in Hannover aus.  © Lutz Hentschel

Dass es allein vom Ablauf her eine verrückte Woche mit zwei Auswärtspartien in nicht einmal 72 Stunden wird, das skizzierte Trainer Markus Kauczinski auf der Pressekonferenz. 

Fliegen, schlafen, essen, spielen, fliegen, schlafen, essen, trainieren, schlafen, fliegen... So grob sieht der Fahrplan bis Samstag aus. 

"Wir werden am Mittwoch um 10 Uhr von Dresden nach Hannover fliegen, schlafen etwas, essen, fahren dann ins Stadion, spielen und abends geht's mit dem Flugzeug zurück", so der 50-Jährige.

Am Donnerstag steht die Analyse des Hannover-Spiels an, dazu kommen die Regeneration und ein bisschen Training. 

"Freitag fliegen wir schon nach Frankfurt, fahren nach Wiesbaden, übernachten im Hotel und Samstag ist das Spiel."

Happig. Noch happiger wird es beim Blick auf die personelle Situation. 

"Wir haben Probleme. Baris Atik, Max Kulke, ,Leo' Löwe und Marco Hartmann standen schon vor Stuttgart nicht zur Verfügung. Dazu gesellen sich vom Wochenende Ondrej Petrak und Josef Husbauer. 

Beide haben Schläge abbekommen, einmal Knie, einmal Sprunggelenk", so Kauczinski zum fehlenden Tschechen-Duo. Er kann noch gar nicht sagen, welches Bild die Mannschaft hat mit den Ausfällen, die jetzt dazukommen. Er wird die erste Elf erst im Laufe des Tages bestimmen.

Und im Hintergrund hört man fast schon das Lied von Phillip Poisel "Wie kann ein Mensch das ertragen?" Kauczinski muss es, Dynamo muss es. Und alle müssen vor allem eins: Punkten, am besten dreifach. Hinten so stehen wie gegen Stuttgart, vorn ein besseres Timing erwischen, Chancen kreieren und verwerten. So könnte es klappen. 

Titelfoto: Lutz Hentschel

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