Horror-Diagnose für Ex-Dynamo-Profi Lucas Röser!

Kaiserslautern/Dresden - Horror-Diagnose für Ex-Dynamo-Dresden-Profi Lucas Röser (27)!

Ex-Dynamo-Star Lucas Röser (27) fällt mit schwerer Verletzung mehrere Monate aus.
Ex-Dynamo-Star Lucas Röser (27) fällt mit schwerer Verletzung mehrere Monate aus.  © Lutz Hentschel

Der Stürmer, der aktuell beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag steht, hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Zu der Verletzung kam es bei der Vorbereitungspartie der Roten Teufel am vergangenen Donnerstag beim TB Jahn Zeiskam, die der FCK mit 8:0 gewonnen hatte.

Röser war bei diesem Kantersieg mit bandagiertem Knie vom Platz gegangen.

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Dynamo Dresden Dynamo-Coach Schmidt freut sich über gelungenen Start: "Die vier Punkte sind mir sehr viel wert!"

"Für den FCK und für Lucas ist dies ein harter Schlag. Gemeinsam mit unserer medizinischen Abteilung werden wir alles dafür tun, dass Lucas so schnell wie möglich wieder fit wird. Es wird ein langer Weg für ihn, auf dem wir ihn so gut es geht begleiten werden", wird Lauterns Geschäftsführer Sport Thomas Hengen (46) in einer Pressemitteilung zitiert.

Der 27-jährige Angreifer Röser muss sich nun einer Operation unterziehen und wird Kaiserslautern mehrere Monate fehlen.

Dynamo Dresden musste nach der Insolvenz des 1. FC Kaiserslautern auf viel Geld verzichten

Die Zukunft Rösers bei den Roten Teufeln war ungewiss. Schon im Winter der vergangenen Saison wurde der geborene Ludwigshafener zum Liga-Konkurrenten Türkgücü München ausgeliehen, weil der Stürmer weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Für den bayrischen Drittligisten erzielte er in der Rückrunde immerhin vier Treffer.

Im Trikot des 1. FCK traf er dagegen seit seinem Wechsel zur Saison 2019/20 insgesamt nur dreimal und konnte nie überzeugen.

Besser lief es für ihn noch bei Dynamo Dresden. Für die Sachsen erzielte er in 53 Zweitliga-Partien immerhin 13 Tore. Dynamo sollte für Röser eine satte Ablösesumme von 100.000 Euro von den Pfälzern kassieren - eigentlich.

Dieses Geld sollte nämlich in Raten abgezahlt werden. Weil der FCK jedoch Insolvenz anmeldete, mussten Gläubiger, darunter auch Dynamo, auf mächtig Kohle verzichten. Dresden kostete das Ganze 50.000 Euro.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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