HSV zu Gast bei Dynamo Dresden: Alle wichtigen Infos zum Traditionsduell

Dresden/Hamburg - Auftakt ins neue Jahr! Der Hamburger SV tritt am Freitagabend (18.30 Uhr) bei der SG Dynamo Dresden an. TAG24 hat alle wichtigen Infos zu dem Traditionsduell zusammengefasst.

Umkämpfte Partie: Beim 1:1 im Hinspiel lieferten sich der Hamburger SV und Dynamo Dresden ein intensives Duell. Wird das am Freitag genauso?
Umkämpfte Partie: Beim 1:1 im Hinspiel lieferten sich der Hamburger SV und Dynamo Dresden ein intensives Duell. Wird das am Freitag genauso?  © Daniel Reinhardt/dpa

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Dresden: Broll - Akoto, Ehlers, Sollbauer, Löwe - Stark - Schröter, Kade - Daferner - Königsdörffer, Borrello

HSV: Heuer Fernandes - Heyer, Vuskovic, Schonlau, Gyamerah - Meffert - Reis, Kittel - Alidou, Glatzel, Wintzheimer

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Die Bilanz

17 Mal trafen die beiden Elbe-Klubs bisher in Bundesliga, 2. Bundesliga, DFB-Pokal und Co. aufeinander. Achtmal triumphierte der HSV, nur zweimal konnten die Dresdner gewinnen. Dazu gab es sieben Remis.

Das letzte Duell

Das letzte Duell war das Hinspiel am 2. Spieltag der aktuellen Saison. Die Rothosen gingen durch Ludovit Reis (21) früh mit 1:0 in Führung, doch Tim Knipping (29) erzielte in der 68. Minute den 1:1-Endstand.

SGD-Trainer Alexander Schmidt trifft auf HSV-Coach Tim Walter

SGD-Trainer Alexander Schmidt (53, l.) empfängt mit seiner Mannschaft den Hamburger SV um Chefcoach Tim Walter (46).
SGD-Trainer Alexander Schmidt (53, l.) empfängt mit seiner Mannschaft den Hamburger SV um Chefcoach Tim Walter (46).  © Fotomontage: Matthias Balk/dpa, Swen Pförtner/dpa

Die Form

Die SGD hat sich nach einer schwierigen Phase im Herbst wieder gefangen und als Tabellenelfter überwintert. Vor der Pause gab es allerdings eine 0:3-Klatsche beim Schlusslicht FC Ingolstadt 04.

Der HSV kam vor Weihnachten richtig gut ins Rollen und holte aus den vergangenen fünf Ligaspielen starke zehn Punkte. Als Drittplatzierter gehen die Hanseaten klar favorisiert in die Partie.

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Das sagen die Trainer

SGD-Coach Alexander Schmidt (53) über den HSV: "Wir wissen ganz genau, was mit dem HSV auf uns zukommt und bereiten uns intensiv und konzentriert darauf vor. Es wird ein harter Brocken, aber die haben wir zu Hause auch schon weggeräumt. Wenn wir griffig und zweikampfstark sind, haben wir eine Chance."

HSV-Trainer Tim Walter (46) über Dresden: "Es ist schon lange her, dass wir gegen Dynamo gespielt haben, von daher hat sich seit der letzten Partie einiges getan. Natürlich sind wir mit einem Gedanken auch immer beim Gegner, da wir niemanden unterschätzen werden. Am Ende müssen wir aber unsere Abläufe auf den Platz bringen."

Viele Augen werden auf Mega-Talent Faride Alidou gerichtet sein

Daumen hoch: HSV-Talent Faride Alidou (20) ist wieder fit und kann gegen Dynamo Dresden spielen. Viele Augen werden auf den Senkrechtstarter gerichtet sein.
Daumen hoch: HSV-Talent Faride Alidou (20) ist wieder fit und kann gegen Dynamo Dresden spielen. Viele Augen werden auf den Senkrechtstarter gerichtet sein.  © IMAGO/KBS-Picture

Diese Spieler fehlen

Dresden: Luca Herrmann (22, Knieverletzung), Tim Knipping (29, Reha nach Kreuzbandriss), Sebastian Mai (28, Angina), Panagiotis Vlachodimos (30, Reha nach Kreuzbandriss), Patrick Wiegers (31, Reha nach Kreuzbandriss), Agyemang Diawusie (23, Infekt)

HSV: Tim Leibold (28, Kreuzbandriss), Josha Vagnoman (21, Aufbautraining nach Muskelsehnenriss), Anssi Suhonen (20, Muskelfaserriss)

Player-to-watch

Für Mega-Talent und Senkrechtstarter Faride Alidou (20) ist es das erste Spiel, nachdem bekannt geworden war, dass er den HSV verlassen und zu Eintracht Frankfurt wechseln wird.

Viele Augen werden daher auf den 20-Jährigen gerichtet sein, der beweisen muss, dass er nicht schon gedanklich bei seinem neuen Verein ist. Die Dresdner Mini-Kulisse dürfte dabei aber ein kleiner Vorteil für den Flügelflitzer sein.

So viele Zuschauer dürfen ins Stadion

Ab Freitag gilt in Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung, laut der auch wieder Fans bei Fußballspielen zugelassen sind. So dürfen immerhin etwa 1000 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion dabei sein.

Titelfoto: Fotomontage: Matthias Balk/dpa, Swen Pförtner/dpa

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