Dynamo-Profis vollständig! Husbauer und Petrak kehren endlich nach Dresden zurück

Dresden - Ab dem heutigen Dienstag ist Dynamo Dresdens Profimannschaft wieder vollzählig, trainieren auch die beiden Tschechen Ondrej Petrak und Josef Husbauer wieder mit dem Team. 

Markus Kauczinski kann wieder mit voller Kapelle trainieren.
Markus Kauczinski kann wieder mit voller Kapelle trainieren.  © Lutz Hentschel

Dann kann Trainer Markus Kauczinski alle seine Schäfchen begrüßen, denn der derzeitige Stillstand bringt auch etwas Positives: Alle sind fit und gesund.

Petrak und Husbauer trainierten die letzten drei Wochen alleine in der Nähe von Prag, absolvierten unter Anleitung eines Privattrainers die gleichen Übungen wie ihre Mannschaftskollegen in der Heimat. 

Sie konnten durch die strikten Bestimmungen ihres Heimatlandes nicht einreisen. 

Am Wochenende hat Tschechien diese Bestimmungen aufgehoben, von daher dürfen sie zum Team stoßen.

Aber es wird auch weiterhin nur ein Teiltraining sein. "Aktuell gibt es noch keinen Termin, ab wann reguläres Mannschaftstraining möglich sein wird", so Patricia Vernhold, Pressereferentin im Sächsischen Innenministerium auf TAG24-Anfrage.

"Klar ist nur, dass mit einem genügenden zeitlichen Vorlauf Mannschaftstraining erforderlich ist, bevor es zu einer Wiederaufnahme des Spielbetriebes in der 1. und 2. Liga kommt. Im Mittelpunkt steht bei allen Überlegungen der gesundheitliche Aspekt auf Basis eines Konzeptes der DFL, das auch umsetzbar sein muss", ergänzt sie. 

Ondrej Petrak (Dritter von links.) und Josef Husbauer (rechts-daneben) trainierten die letzten drei Wochen mit einem Privattrainer in der Nähe von Prag.
Ondrej Petrak (Dritter von links.) und Josef Husbauer (rechts-daneben) trainierten die letzten drei Wochen mit einem Privattrainer in der Nähe von Prag.  © Lutz Hentschel

Dynamo Dresdens Trainingsalltag ist zweigeteilt

Dynamo-Keeper Kevin Broll beim Training im Stadion. Viele seine Mitspieler sieht er im Moment gar nicht, weil die Dresdner in zwei Gruppen üben müssen.
Dynamo-Keeper Kevin Broll beim Training im Stadion. Viele seine Mitspieler sieht er im Moment gar nicht, weil die Dresdner in zwei Gruppen üben müssen.  © SGD/Dennis Hetzschold

Die Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK), Bremens Senatorin Anja Stahmann erklärte dazu am Montag: "Die Fortsetzung des Spielbetriebes vor leeren Zuschauerrängen erachtet die SMK nach wie vor ab Mitte oder Ende Mai für vertretbar."

Trainer Markus Kauczinski wünscht sich zwei Wochen richtiges Teamtraining, bevor es wieder losgehen sollte. 

Derzeit bleibt es beim zweigeteilten Dynamo-Tag. Am Vormittag trainiert eine Gruppe, die andere nachmittags. Bevor die zweite kommt, muss die erste weg sein.

"Die meisten meiner Mitspieler sehe ich gar nicht", sagte Keeper Kevin Broll der "Bild"-Zeitung. 

"Ich vermisse das Gefühl, in die Kabine zu kommen, die Jungs zu sehen, dumme Sprüche zu hören. Eben dieses Wir-Gefühl."

Genau das wird aber bei den möglichen neun Geisterspielen auf dem Weg zum Klassenerhalt das Wichtigste sein. 

Da ist der Kopf mehr denn je gefragt. Broll hat diese Saison öfters bewiesen, dass er mit seinen Taten und seiner Körpersprache mitreißen kann.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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