Kommentar: Dynamo wird es meistern!

Dresden - 390 Tage liegen zwischen dem letzten Zweitligaspiel am 28. Juni 2020 gegen Osnabrück und dem heutigen Comeback gegen Ingolstadt. Wochen und Monate, in den Dynamo fleißig, akribisch, mit Können und der nötigen Portion Glück die Rückkehr perfekt gemacht hat. Jetzt heißt es: diese Spielklasse festhalten.

Sportgeschäftsführer Ralf Becker (li.) mit Trainer Alexander Schmidt.
Sportgeschäftsführer Ralf Becker (li.) mit Trainer Alexander Schmidt.  © Lutz Hentschel

Man hofft ja immer, aber der Glaube war nicht ausgeprägt. Zu viele Beispiele waren im Kopf, dass Absteiger in der Saison danach ins Bodenlose stürzten. Dynamo passierte das nicht. Das Gehirn irrte.

Auch, weil es Ralf Becker nicht kannte. Der Sportgeschäftsführer hat mit viel Gespür und Fingerspitzengefühl eine Mannschaft geformt und im richtigen Moment gehandelt.

Nun ist Dresden zurück und will/muss es bleiben. Auch dafür scheint Becker wieder die richtige Mischung gefunden zu haben. Die Mannschaft wirkt intakt und gut drauf. Was auch mit an Trainer Alexander Schmidt liegt, der mit seiner Lockerheit neue Welten erschließt.

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Beweisen müssen sich alle in Phasen, in denen es nicht läuft. Im Vorjahr gab es mehr deutlich Siege als Niederlagen. Das Verhältnis wird sich drehen. Dann ist die Mannschaft gefragt. Sie darf nicht nur im Erfolgsfall funktionieren.

Aber sie hat Typen im Team, die das verhindern können – und sie hat Schmidt und Becker. Dynamo wird es meistern. Ich bin mir sicher, dass ich in 365 Tagen zum nächsten Saisonstart erneut über den Zweitligisten Dynamo schreiben werde.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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