Stefaniak wird bei Dynamo immer besser: "Ich fühle mich endlich wieder gebraucht"

Dresden - Marvin Stefaniak ist auf dem Weg! Er war beim 1:2 in Saarbrücken der beste Feldspieler der Dynamos. Mit einem Zuckerpass leitete er die Führung ein, die allerdings nicht hielt. Mit ansteigender Form wird er immer wichtiger. 

Beim letzten Heimspiel gegen den SV Meppen spielte Marvin Stefaniak (r.) stark. Das will er am Sonntag gegen den TSV 1860 München wiederholen.
Beim letzten Heimspiel gegen den SV Meppen spielte Marvin Stefaniak (r.) stark. Das will er am Sonntag gegen den TSV 1860 München wiederholen.  © Lutz Hentschel

Im Jahr 2016 ist er mit Dynamo aus der 3. in die 2. Liga aufgestiegen. Ganz so einfach wird es diese Saison nicht werden, das weiß er. 

Er kann also vergleichen, welches Niveau damals herrschte und wie es jetzt ist. 

"Qualitativ ist die Liga ein bisschen besser geworden. Es ist aber immer noch eine Kampfliga, da kann jeder jeden schlagen", sagt der 25-Jährige. 

Genau das hat Dynamo in den letzten Wochen gemerkt. Der Kampf kommt an vorderste Stelle, erst dann geht es ans Fußballspielen. "Man findet über Zweikämpfe ins Spiel." Fünf Spiele hat "Marv" seit seiner Rückkehr nach Dresden bisher absolviert. 

In Lübeck kam er 27 Minuten vor Schluss, gegen Zwickau mit Anpfiff der zweiten Hälfte. In den letzten drei Partien stand er in der Startelf, spielte aber bisher noch nicht durch. Mit seinen 25 ist er auch noch einer der Jüngeren. 

Doch er hat seit seinem Abgang aus Dresden im Sommer 2017 sehr viel erlebt, spielte in Wolfsburg, Nürnberg und Fürth. 

Die gesammelten Erfahrungen will er jetzt mit einbringen.

Marvin Stefaniak fühlt sich bei Dynamo Dresden wieder heimisch

Vor seiner Rückkehr nach Dresden war Marvin Stefaniak am Boden. Mittlerweile ist er aufgestanden, wird für Dynamo immer wichtiger.
Vor seiner Rückkehr nach Dresden war Marvin Stefaniak am Boden. Mittlerweile ist er aufgestanden, wird für Dynamo immer wichtiger.  © Lutz Hentschel

Von Partie zu Partie lief es für Stefaniak persönlich besser. Logisch, dass sich der in Hoyerswerda geborene Kicker wieder gut eingelebt hat. "Von Tag eins fühle ich mich wieder wie zuhause. Ich fühle mich richtig am Platz, fühle mich endlich wieder gebraucht. Das merkt man mir auf dem Rasen an. Ich will der Mannschaft einfach helfen und ich glaube, ich kann ihr auch weiterhelfen", sagt er.

Was zu sehen ist: Bei ihm ist die Laune am Fußballspielen zurück, die immer mehr zum Tragen kommt. Noch ist die Abstimmung mit den Mitspielern nicht perfekt, einige Stellschrauben müssen noch gedreht werden. 

Doch mit der Zeit wird alles sitzen.

"Ich bekomme von außen das Vertrauen geschenkt, ich kann meine Leistung bringen. Da hat der Trainer einen großen Teil dazu beigetragen, dass er mich von Anfang an spielen lässt in dieser kurzen Zeit", sagt Stefaniak und ergänzt: "Ich verstehe mich super mit den Jungs, die geben mir ein gutes Gefühl. Wir verstehen uns alle. Das bringt meine Lust am Fußball zurück."

Und das wird sich in der nächsten Zeit auch in den Ergebnissen widerspiegeln, vielleicht schon am Sonntag gegen 1860

Titelfoto: Lutz Hentschel

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