Mit Patrick Weihrauch hat Dynamo wieder einen echten Zehner

Dresden - "So einer wie Patrick Weihrauch fehlt hier." Diesen Satz sagte ein Pfälzer Kollege nach dem 1:0-Sieg der Dresdner in Kaiserslautern. Der Mann mit der Nummer 10 war spielerisch der beste Mann auf dem Platz. Wenn Dynamo Dresden im Angriff war, hatte er seine Füße im Spiel.

Patrick Weihrauch (r., gegen Janik Bachmann) schleppte und verteilte die Bälle.
Patrick Weihrauch (r., gegen Janik Bachmann) schleppte und verteilte die Bälle.  © picture point/Sven Sonntag

Mit einem Eckball, den Sebastian Mai einköpfte, bereitete Weihrauch den Siegtreffer vor, glänzte aber auch so. 

Mit seiner Übersicht und seinen Pässen brachte er immer wieder Ruhe ins Spiel. 

Im Vorjahr kam er in Bielefeld nach einer langen Verletzungspause nicht so zum Zuge, mit der Spielpraxis in Dresden kommt er in Schwung.

"Ich habe Patrick Weihrauch im Zentrum sehr, sehr stark gesehen. Er hat immer wieder für Entlastung gesorgt. 

Er hat immer wieder Läufe gehabt, ist zwischen die Innenverteidiger gegangen, war sehr gut im Spiel", lobte Trainer Markus Kauczinski seinen Zehner. "Er hat aber auch gut gekämpft, ich bin sehr zufrieden mit ihm", schob er noch hinterher.

Das war für den 50-Jährigen auch der Grund, warum Marco Hartmann erst zwei Minuten vorm Ende der regulären Spielzeit für Weihrauch kam. 

Wenn einer für Entlastung sorgte, dann Weihrauch. Den Wechsel hatten viele schon früher erwartet, um "Harti" mit ins defensive Zentrum zu werfen, noch ein weiteres Kopfball-Bollwerk hinten zu haben. 

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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