DFL-Boss fragt sich, was Dynamo eigentlich genau will

Dresden - Peter Peters, Stellvertreter von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, hat inzwischen Gespräche mit den Dynamo-Geschäftsführern Michael Born und Ralf Becker bestätigt. Für ihn stellt sich die Frage: Was genau wollen die Dresdner?

Abstiegsaussetzung, finanzielle Entschädigung oder ... - DFL-Vizepräsident Peter Peters fragt sich, was Dynamo letztendlich genau erreichen will.
Abstiegsaussetzung, finanzielle Entschädigung oder ... - DFL-Vizepräsident Peter Peters fragt sich, was Dynamo letztendlich genau erreichen will.  © DPA / Andreas Gora

"Wenn ein Verein auf uns zukommt und mit uns sprechen will, tun wir das natürlich. Und wenn man eine Einschätzung von uns haben will, bekommt man die natürlich auch", sagte Peters. 

"Die Fragen lauten doch: Was wollen sie genau? Wie bewertet man das? Und wie soll es umgesetzt werden?" 

Noch lägen von Seiten der Dresdner aber weder Anträge noch Vorschläge auf dem Tisch.

Laut verschiedenen Medien und Online-Portalen soll es der SGD bei einer möglichen Aufstockung nicht vorwiegend ums Geld gehen, sondern um den Verbleib in der 2. Bundesliga

Dafür würde der Verein sich sogar mit den 1,25 Millionen Euro an TV-Geld zufriedengeben, das sie in der 3. Liga erhalten.

Dynamo soll nun konkrete Vorschläge unterbreiten, wie die am 18. September startende Saison mit 20 Zweitligisten gespielt werden könnte, ob eine Aussetzung des Abstiegs und/oder eine finanzielle Entschädigung aufgrund der geringeren TV-Gelder seitens der Dresdner gewollt ist.

Titelfoto: DPA / Andreas Gora

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