Nach Krawallen rund um Dynamo-Spiel: Weitere Tatverdächtige stellen sich

Dresden - Auf ein Viertes! Nach den schweren Fußball-Krawallen vom 16. Mai rund um das Dynamo-Spiel gegen Türkgücü München im Rudolf-Harbig-Stadion sucht die Polizei seit Montag erneut mit Fahndungsbildern nach weiteren Tatverdächtigen. Einige haben sich mittlerweile gestellt.

Am 16. Mai 2021 war es zu Ausschreitungen in Dresden gekommen. Nun sucht die Polizei nach weiteren Randalierern.
Am 16. Mai 2021 war es zu Ausschreitungen in Dresden gekommen. Nun sucht die Polizei nach weiteren Randalierern.  © Sebastian Kahnert/dpa

Geworfen wurden Flaschen, Pflastersteine, Straßenabsperrungen, Baumpfähle, Feuerlöscher und Metallpoller.

Nach dem 4:0 der SG Dynamo Dresden gegen Türkgücü München kam es zu immensen Auseinandersetzungen im Großen Garten und an der Lennéstraße.

In beiden Lagern gab es etliche Verletzte, zudem insgesamt 185 Beamte.

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Seither sucht die Polizei nach den Tatverdächtigen und veröffentlichte dazu am Montagmorgen zum vierten Mal Fahndungsbilder, mit denen auf 20 weitere Randalierern aufmerksam gemacht wird.

Der Vorwurf: schwerer Landfriedensbruch.

Alle Männer stehen derzeit im Verdacht, Teil der Ausschreitungen gewesen zu sein. Dabei würden die meisten von ihnen zu den Flaschen- und Steinwerfern gehören.

Hinweise nimmt die Soko unter der Nummer 0351/4832233 oder unter dem Hinweisportal sn.hinweisportal.de.

Update, 15. September, 13.56 Uhr: Vier Tatverdächtige haben sich gestellt

Mittlerweile haben sich vier Tatverdächtige im Alter von 21, 23, 34 und 46 Jahren selbst gestellt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Update, 17. September, 14.27 Uhr: Zwei weitere Tatverdächtige stellen sich

Zwei weitere Tatverdächtige haben sich gestellt, teilte die Polizeidirektion Dresden am Freitag mit. Es handelt sich bei ihnen um Männer im Alter von 19 bzw. 60 Jahren.

Update, 21. September, 13.52 Uhr: Weiterer Tatverdächtiger identifiziert

Wie die Polizei am Dienstag, dem 21. September mitteilt, hat sich abermals ein weiterer Tatverdächtiger freiwillig gestellt. Diesmal ist es ein 44-Jähriger, der anhand der Bilder vom 16. Mai eindeutig identifiziert werden konnte.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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