Nach Tod von Dynamo-Idol: So verneigt sich Fußball-Deutschland vor "Dixie" Dörner

Dresden - Wie anerkannt und beliebt ein Mensch war, lässt sich auch nach dessen Tod feststellen. Nicht nur der Osten verneigt sich vor Dixie Dörner, der am Mittwoch wenige Tage vor seinem 71. Geburtstag einer schweren Krankheit erlag. Die gesamte Republik gedenkt einem ganz Großen des deutschen Fußballs.

Hans-Jürgen Dörner, Spitzname "Dixie", prägte bei der SGD eine Ära und verstarb kurz vor seinem 71. Geburtstag.
Hans-Jürgen Dörner, Spitzname "Dixie", prägte bei der SGD eine Ära und verstarb kurz vor seinem 71. Geburtstag.  © Lutz Hentschel

Sämtliche Medien haben ergreifende und herzliche Nachrufe auf den 100-maligen Nationalspieler geschrieben.

Die Tagesschau, die Sportschau und die heute-Nachrichten gaben Dörner die Bühne, die er verdient hat.

Nicht zuletzt kondolierten viele Vereine der SG Dynamo und der Familie. Nicht nur der Osten huldigte den Rekordspieler der Dresdner ein letztes Mal.

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"Wir trauern um eine Legende der deutschen Fußballgeschichte - Ruhe in Frieden, Dixie!", twitterte Bundesligist Union Berlin.

"Ein ganz Großer des Ost-Fußballs ist gegangen. Ruhe in Frieden Hans-Jürgen ,Dixie' Dörner", schrieb Liga-Rivale Erzgebirge Aue.

Mit den Worten "Die Wege kreuzten sich häufig & allzu oft hast du den Platz gegen uns als Sieger verlassen dürfen. Nun hast du deinen ganz persönlichen Kampf verloren & der Fußball-Osten damit einen seinen großartigsten Spieler. Ruhe in Frieden, Dixie Dörner", verabschiedete sich der Chemnitzer FC.

Ostvereine Aue, Union, Jena, Magdeburg und Chemnitz gedenken verstorbenem "Dixie" Dörner

Dixie Dörner war einst Cheftrainer beim SV Werder Bremen

Der FSV Zwickau, der Hallesche FC, Carl Zeiss Jena, der 1. FC Magdeburg, aber auch Hannover 96, Werder Bremen und die deutsche Nationalmannschaft setzten Tweets ab, um Dörner zu ehren - um nur einige stellvertretend zu nennen.

Sein Verein Dynamo Dresden hat noch am Mittwochnachmittag im Rudolf-Harbig-Stadion eine temporäre Gedenkstätte für das Dynamo-Idol errichtet. Damit sich jeder schwarz-gelbe Fan, Wegbegleiter und Freund gebührend von Dixie verabschieden kann, ist sie bis zum 30. Januar täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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