Neuer Dynamo-Kapitän Stark? "Reibungslose Vorbereitung ist nie gut"

Dresden - Für Yannick Stark war das 0:3 bei Union Berlin eine Woche vor Saisonstart kein Beinbruch. Er hat gute Ansätze seiner Mannschaft gesehen, die durchaus da waren. Er weiß aber auch, was noch zu tun ist. Der 30-Jährige ist erfahren genug, das Ergebnis richtig einzuschätzen.

Ein Zeichen? Yannick Stark (30) durfte zur Generalprobe in Berlin die Kapitänsbinde tragen.
Ein Zeichen? Yannick Stark (30) durfte zur Generalprobe in Berlin die Kapitänsbinde tragen.  © Lutz Hentschel

"Wir haben uns ordentlich verkauft. Es wäre auch schlimm, wenn man keinen Unterschied zwischen einem Conference-League-Teilnehmer und einem Zweitliga-Aufsteiger sehen würde", sagte Stark und ergänzte: "Die Tore waren allerdings vermeidbar." In dieser Beziehung hat es Dresden dem Erstligisten leicht gemacht.

"Da müssen wir kleinere Sachen verfeinern, müssen uns besser abstimmen."

Dresden geht jetzt mit zwei Niederlagen in den letzten beiden Testspielen gegen Stettin und Union in den Auftakt am Sonnabend gegen Ingolstadt. Wird das Folgen haben? "Nein", ist sich Stark sicher.

Heute kickt er für Dynamo, aber die Lilie trägt er im Herzen: Yannick Stark freut sich auf seinen Ex-Klub
Dynamo Dresden Heute kickt er für Dynamo, aber die Lilie trägt er im Herzen: Yannick Stark freut sich auf seinen Ex-Klub

"Mir ist es immer ganz lieb, wenn man mal eine Niederlage einstecken muss. So eine reibungslose Vorbereitung ist nie gut, wenn man ungeschlagen durchkommt. So sind die Sensoren ausgefahren", so der Sechser.

Yannick Stark (r.) stoppt Unions Genki Haraguchi.
Yannick Stark (r.) stoppt Unions Genki Haraguchi.  © Lutz Hentschel

Heißt: Es entsteht keine Selbstzufriedenheit, die vielleicht sorglos werden lässt. Bei Dynamo schrillen die Glocken: "Wir werden jetzt alle die Sinne noch einmal schärfen und dann geht es los", verspricht Stark.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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