Noch fünf Spiele! Dynamo muss sich jetzt sputen

Dresden - "Wir müssen vier Spiele gewinnen und ein, zwei Unentschieden holen, dann müssen wir schauen." Das sagte Dynamo-Trainer Markus Kauczinski vor dem Re-Start vor knapp zwei Wochen.

Am Donnerstag muss Jannis Nikolaou (r.) mit seinen Mannen in Kiel antreten - das Hinspiel ging 1:2 verloren.
Am Donnerstag muss Jannis Nikolaou (r.) mit seinen Mannen in Kiel antreten - das Hinspiel ging 1:2 verloren.  © Lutz Hentschel

Vier Spiele sind absolviert, fünf stehen noch an. Dresden gewann eins, spielte jetzt gegen Fürth remis. Die SGD muss sich sputen.

Plant man zwei Siege an den letzten beiden Spieltagen in Sandhausen und gegen Osnabrück fast schon ein, muss Dynamo nach der Trainer-Theorie einen überraschenden Dreier holen - am heutigen Freitag gegen Hamburg, in Bielefeld am Montag oder in einer Woche in Kiel.

Die ersten beiden dürfen keine Punkte auf dem Weg in die Bundesliga verlieren, Holstein steht zwischen Baum und Borke.

Zuzutrauen ist es den Schwarz-Gelben allemal. Der größte Gegner wird die Kraft sein. Nur zwischen den letzten beiden Spieltagen ist eine Woche Luft. Jetzt geht es erstmal im Drei-Tages-Rhythmus weiter.

Nach menschlichem Ermessen geht es nur noch um Platz 16 (Karlsruhe), der liegt in Reichweite. Maximal der 1. FC Nürnberg als 15. mit 33 Zählern könnte noch mit hinten reinrutschen.

St. Pauli und Osnabrück sind mit 35 Zählern schon fast zu weit weg. Nur ein Totaleinbruch der beiden Teams könnte helfen. Kiel könnte bei den vier Kandidaten das Zünglein an der Waage werden, die Holsteiner müssen noch gegen Nürnberg, Wiesbaden und Dresden ran.

Der HSV gewann im Vorjahr mit 1:0 in Dresden mit Marco Hartmann (r.) Am heutigen Freitag soll es besser laufen.
Der HSV gewann im Vorjahr mit 1:0 in Dresden mit Marco Hartmann (r.) Am heutigen Freitag soll es besser laufen.  © Lutz Hentschel

Übrigens: Schaut man auf die letzten fünf Spielzeiten, so waren die Punktzahlen für Rang 16 völlig unterschiedlich. Aue erwischte es 2018 mit satten 40 Zählern, Duisburg schaffte 2016 mit gerade einmal 32 Punkten die Relegation.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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