Bärenstarke 2. Bundesliga: Dynamo will unter die ersten 15

Dresden - Noch genießen die Spieler von Dynamo Dresden ihren wohlverdienten Urlaub. Am 14. Juni treffen sich alle zur Leistungsdiagnostik wieder.

Sein Blick geht weiter nach oben: Sportdirektor Ralf Becker (50) hat auch nach dem Aufstieg mit Dynamo ehrgeizige Ziele.
Sein Blick geht weiter nach oben: Sportdirektor Ralf Becker (50) hat auch nach dem Aufstieg mit Dynamo ehrgeizige Ziele.  © Lutz Hentschel

Für das sportliche Führungstrio mit Sportgeschäftsführer Ralf Becker (50), Kaderplaner Kristian Walter (36) und Trainer Alexander Schmidt (52) ist jetzt aber mit die aufregendste Zeit, denn sie basteln am neuen Kader. Die Zielstellung für die neue Zweitliga-Saison hat der Sportchef aber schon mal ausgegeben.

"Grob gesagt: Wir wollen unter den ersten 15 Klubs landen", sagt Becker in einem Interview auf transfermarkt.de

"Wir freuen uns einfach auf diese Liga und wollen diese sehr mutig, mit breiter Brust und selbstbewusst angehen – mit dem Wissen, dass sich die Grundvoraussetzung, in der 3. Liga als Favorit an den Start zu gehen, natürlich ändert", so der 50-Jährige.

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Für ihn und den Verein steht erstmal im Mittelpunkt, sich wieder im Unterhaus zu etablieren. Dass dies schwer ist, zeigen die zurückliegenden drei Spielzeiten.

Vier der sieben Aufsteiger gingen sofort wieder runter. "Ich bin überzeugt davon, dass wir es mit einer mutigen Spielweise, der Teamqualität, unserem Geist und den Fans im Rücken schaffen werden, in dieser Liga zu bestehen", sagt Becker.

Ralf Becker will sich und Dynamo Dresden "etwas langfristigere und ehrgeizige Ziele" setzen

Ralf Becker (50) will mit Dynamo in der kommenden Saison den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen.
Ralf Becker (50) will mit Dynamo in der kommenden Saison den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen.  © picture point/Sven Sonntag

Doch er schaut nicht nur auf diese Saison, sein Blick geht darüber hinaus. Bei seiner Ankunft am 1. Juli 2020 entwickelte er einen Zweijahresplan, um den Wiederaufstieg zu packen. Nun klappte es bereits nach seinem ersten Jahr.

Er hat mit seinen Mitstreitern eine Mannschaft zusammengestellt, die harmonierte, etliche Rückschläge wegsteckte und lieferte. So soll es in den kommenden Jahren weitergehen.

"Ich habe dem Verein vor einigen Wochen vorgestellt, wie ich die mögliche Entwicklung in den nächsten Jahren sehe. Es wird nun intern besprochen, inwieweit dieser Weg gegangen werden kann. Aber zunächst einmal geht es wie gesagt darum, unter den ersten 15 zu landen und keine Angst vor dem Verlieren zu haben", so der Sportgeschäftsführer.

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Klingt, als wolle Becker mehr. Bundesliga? "Jetzt geht es darum, sich etwas langfristigere und ehrgeizige Ziele zu setzen. Diese können auch sehr mutig sein. Es kann natürlich dann immer möglich sein, dass ein Ziel nicht erreicht wird. Wir müssen uns in vielen Bereichen weiterentwickeln."

Er fügte hinzu: "Ich habe von Möglichkeiten gesprochen – diese sind aber noch lange nicht so ausgeschöpft, um auch sehr ehrgeizige Ziele erreichen zu können."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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