Dynamo mit straffem Plan, aber Kreuzer lamentiert nicht: "Sind gut drauf!"

Dresden - Das Programm wird straff, aber Lamentieren gibt es bei Dynamo-Profi Niklas Kreuzer nicht. Mit Beginn am 17. Mai in Hannover stehen neun Spiele in sechs Wochen an, darunter sind zwei englische Wochen. Dazukommen könnten noch zwei Relegationsspiele Anfang Juli.

Aus Zeiten, als noch im Großen Garten trainiert werden konnte: Niklas Kreuzer (v.) setzt vor Chris Löwe zum Fallrückzieher an. So spektakulär will Dynamo auch die Saison beenden.
Aus Zeiten, als noch im Großen Garten trainiert werden konnte: Niklas Kreuzer (v.) setzt vor Chris Löwe zum Fallrückzieher an. So spektakulär will Dynamo auch die Saison beenden.  © Lutz Hentschel

"Es ist für alle etwas Außergewöhnliches, etwas Extremes", sagt der 27-Jährige.

"Wir müssen da ja gar nicht drumherum reden. Es ist etwas Neues, das gab es in der Form noch nicht", so Kreuzer. "Aber es ist für alle gleich, keiner hat irgendeinen Vorteil, und somit hat jeder Verein, ob er Karlsruhe, Hannover oder Dresden heißt, die gleichen Voraussetzungen", so der Mann auf Dynamos rechter Abwehrseite.

Für ihn und seine Teamkollegen heißt es jetzt ranklotzen, seit Donnerstag läuft das normale Training wieder. 

"Das war schon ein Spaß, endlich wieder richtig loslegen zu können. Wir haben gleichmal Elf gegen Elf auf kleinem Feld gespielt. Das ist schon etwas anderes", freut er sich über den Start.

Jetzt gilt es bis kommenden Sonntag das Spielgefühl wieder herzustellen. "Wir sind fit, haben beim Teiltraining viel an der Schnelligkeit gefeilt, haben technische Dinge und Torabschlüsse geübt. Man hat auch gleich am Donnerstag gesehen, dass wir gut drauf sind", ist Kreuzer frohen Mutes, mit seinen Jungs einen erfolgreichen Klassenerhalts-Endspurt hinzulegen.

Dynamos Abwehrmann Niklas Kreuzer (l.) im Gespräch mit Trainer Markus Kauczinski.
Dynamos Abwehrmann Niklas Kreuzer (l.) im Gespräch mit Trainer Markus Kauczinski.  © Lutz Hentschel

Dynamo Dresden: Kommt Rhythmus der Mannschaft sogar entgegen?

Vielleicht kommt Dynamo der Rhythmus sogar entgegen. Bei der engen Taktung der Spiele besteht keine Möglichkeit, darüber nachzudenken, was geschehen ist. "Das kann wirklich passieren", hofft "Kreuz". "Bei einem negativen Spielverlauf hast du sofort die Chance, es besser zum machen. Bist du erfolgreich, kannst du mit Schwung ins nächste Spiel gehen." 

Und dann die Welle erwischen, die dich zum Liga-Verbleib trägt.

Kurz vor der Zwangspause war diese Welle mit den 2:1-Siegen in Regensburg und gegen Aue schon da. "Wir sind mit einem guten Gefühl raus, jetzt gehen wir mit einem guten und den beiden Dreiern im Rücken wieder rein", powert Kreuzer.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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