Dynamo trainiert wieder und bezieht Quarantäne-Hotel! "Motto: Wir gegen den Rest der Welt"

Dresden - "Das Motto für die kommenden Wochen lautet mal wieder im Dynamoland: Wir gegen den Rest der Welt.  Lassen wir die anderen reden und packen es noch einmal gemeinsam an, denn wir haben auf unserem Weg keine Zeit mehr zu verlieren."

Die Tschechen Ondrej Petrak (l.) und Josef Husbauer genossen die ersten Einheiten.
Die Tschechen Ondrej Petrak (l.) und Josef Husbauer genossen die ersten Einheiten.  © Lutz Hentschel

So patriotisch twitterte die SGD am Sonnabend vom Trainingsauftakt nach zwei Wochen Quarantäne.

Zehn Wochen lang war maximal der Greenkeeper auf den Rasenplätzen im Großen Garten zu sehen und zu hören. 

Sonst herrschte Ruhe, weil die Dynamos bei ihrem Gruppentraining im Stadion waren. Die Stille ist jetzt vorbei. 

Am Sonnabend stiegen die Profis wieder ein, auch Sonntagnachmittag wurde fleißig trainiert. 

Am heutigen Montag steht für die Kicker der nächste Schritt in Vorbereitung auf den Re-Start am Sonntag gegen den VfB Stuttgart an, sie beziehen in Dresden das Quarantäne-Hotel. 

Trainer Markus Kauczinski hat seine Schützlinge ab jetzt rund um die Uhr beisammen.

Er war am Sonnabend erst einmal froh, dass die zwei Wochen Isolation für fast alle vorbei sind und die Jungs wieder ihre Töppen schnüren konnten.

"Als Fußballer freust du dich einfach, wenn du nach all den kleinen und großen Einschränkungen in den vergangenen Wochen und Monaten endlich wieder als Mannschaft zusammen auf dem Platz stehen und den Ball am Fuß haben darfst. Und genau das haben die Jungs während der Einheit auch ausgestrahlt."

Dynamo Dresden steht sportlich "mit dem Rücken zur Wand"

Der Dank geht nach oben: Dzenis Burnic (r.) ist heilfroh, nach zwei Wochen Quarantäne wieder mit den Kollegen um Marco Terrazzino auf dem Platz sein zu dürfen.
Der Dank geht nach oben: Dzenis Burnic (r.) ist heilfroh, nach zwei Wochen Quarantäne wieder mit den Kollegen um Marco Terrazzino auf dem Platz sein zu dürfen.  © Lutz Hentschel

Nun hoffen alle Schwarz-Gelben, dass dieses Coronavirus nicht noch einmal entscheidend dazwischengrätscht, alles planmäßig abläuft und die SGD ihre Aufholjagd als Handicap-Lauf starten kann. 

Dynamo Dresden war bekanntlich schon Letzter, steht jetzt mehr denn je unter Druck, weil die Konkurrenz gepunktet hat und in der Woche die Möglichkeit besitzt, noch weiter wegzuziehen.

"Wir stehen sportlich in der 2. Bundesliga mit dem Rücken zur Wand, aber entscheidend ist in der gegenwärtigen Situation mehr denn je, dass wir unser Ziel als positive Motivation begreifen", so Ralf Minge.

Der SGD-Sportgeschäftsführer fügte hinzu: "Wenn wir als Verein am Ende dieser außergewöhnlichen Saison tatsächlich den Liga-Verbleib in der 2. Bundesliga feiern können, dann haben wir alle zusammen für Fußball-Dresden Großartiges erreicht. Packen wir es gemeinsam an."

Dynamo Dresdens patriotischer Tweet

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski kann seine Spieler wieder direkt ansprechen.
Dynamo-Trainer Markus Kauczinski kann seine Spieler wieder direkt ansprechen.  © Lutz Hentschel

Ärmel hochkrempeln, nicht jammern, kämpfen und punkten heißt es jetzt - ganz nach dem Tweet zum Trainingsstart. 

Titelfoto: Lutz Hentschel

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