Dynamo geht nicht in Berufung: "Fällt schwer, diese Ungerechtigkeit zu akzeptieren"

Dresden - Entscheidung gefallen! Die SG Dynamo Dresden wird vor dem DFB-Bundesgericht nicht gegen die Wertung des Darmstadt-Spiels in Berufung gehen.

Ralf Minge wird schweren Herzens keine Berufung einlegen, spricht aber von einer "Ungerechtigkeit", die "schwer zu akzeptieren" sei. 
Ralf Minge wird schweren Herzens keine Berufung einlegen, spricht aber von einer "Ungerechtigkeit", die "schwer zu akzeptieren" sei.   © Lutz Hentschel

Diese Partie hatten die Schwarz-Gelben mit 2:3 verloren, weil ein Tor von Patrick Schmidt zum vermeintlichen 3:3 von Schiedsrichter Michael Bacher nach Hinweis des Videoassistenten (VAR) aberkannt wurde - aus Sicht von Dynamo regelwidrig.

Deshalb wurde zweimal Einspruch eingelegt. Doch in der ersten Instanz im Einzelrichterverfahren und in der zweiten in einer mündlichen Verhandlung wurde dieser jeweils vom Sportgericht des DFB abgelehnt. 

"Es fällt mir als Verantwortlichem für den sportlichen Bereich schwer, diese Ungerechtigkeit zu akzeptieren, die meiner Meinung nach den Ausgang des Darmstadt-Spiels in einer für uns enorm wichtigen Phase der Restrückrunde zu unseren Ungunsten beeinflusst hat."

So begründet Sportdirektor Ralf Minge auf der Dresdner Website die Entscheidung und führt weiter aus: "Es liegen ganz wichtige Wochen vor uns und wir haben nach einem internen Abwägungsprozess entschieden, dass wir uns fortan wieder mit allen uns zur Verfügung stehenden Ressourcen auf den Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga konzentrieren werden."

Minge erklärt weiter: "Die Anwendung des Videoassistenten und die Diskussion darüber werden uns auch in Zukunft im Fußball weiter begleiten. Wir sehen nach wie vor deutliches Verbesserungspotential und plädieren deshalb auch ganz klar an den Verband, dass das Eingreifen des VAR in Zukunft auch zum Schutz der Schiedsrichter auf dem Platz noch reibungsloser funktionieren muss und es dringend eine einheitliche Handhabung benötigt, die den Charakter unseres Sports so wenig wie möglich verändert." 

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