Dynamo-Profi plaudert per Social Media Corona-Infektion aus

Dresden - Dabei wollte Dynamo Dresden die Spieler schützen! Die Namen der mit dem Coronavirus infizierten Personen sollten geheim gehalten werden. 

Simon Makienok (29) selbst machte seine Coronavirus-Infektion öffentlich.
Simon Makienok (29) selbst machte seine Coronavirus-Infektion öffentlich.  © Lutz Hentschel

Nun hat einer der beiden Spieler dem Verein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Simon Makienok (29) machte seine Infektionen nach Informationen der "Bild"-Zeitung öffentlich.

Er selbst habe sich mit einem Post auf seinem Instagram-Account verraten. Dieser ist mittlerweile schon wieder gelöscht.

Dort habe er auf Englisch geschrieben: "Nachdem ich fünfmal getestet wurde, seit wir wieder mit dem Training begonnen haben und jedes Ergebnis negativ war, bekam ich plötzlich einen Test zurück, der besagte, dass ich positiv auf Covid-19 positiv getestet wurde. Keine Symptome, keine Indizien, nichts. Ich habe alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die ich konnte. Und trotzdem ist es passiert – jetzt muss ich wieder für 14 Tage in Isolation und Quarantäne gehen" schrieb er unter eines seiner Fotos. 

Der riesige Stürmer fügte noch hinzu: "Aber wie konnte das passieren? Was ich sagen möchte ist, dass, egal wie viele Vorsichtsmaßnahmen wir treffen und wie vorsichtig wir sind, man kann noch immer infiziert werden. Bleibt gesund!"

Makienok war erst Ende Januar vom niederländischen Erstligisten FC Utrecht nach Elbflorenz gekommen, wo er in seinen wenigen Einsätzen schon sehr auffällig wurde.

Simon Makienok: In seinen Einsätzen bei Dynamo immer im Blickpunkt

Der sechsfache dänische Nationalspieler kassierte bei seinem Dynamo-Debüt sechs Minuten nach seiner Einwechslung wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte beim 2:3 gegen den SV Darmstadt 98.

Nach zwei Spielen Sperre fand er sich in der Auswärtspartie beim SSV Jahn Regensburg direkt in der Startelf wieder - und diesmal lieferte der 2,01 Meter Hüne sportlich ab: Makienok traf zum extrem wichtigen 2:1-Siegtreffer. 

Auch im Sachsenderby beim 2:1-Erfolg gegen den FC Erzgebirge Aue spielte der erfahrene Angreifer durch.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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