Vorsicht im Sachsenderby: Dynamo muss sich vor Sperren und Verletzungen in Acht nehmen

Dresden - Auch wenn es um nichts geht: Es kann durchaus passieren, dass es am Sonntag im Sachsenderby zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue hitzig wird. Die SGD schwebt vor der Relegation in Sperren- und Verletzungsgefahr.

Eine Sperre droht: Chris Löwe (33, l., hier im Duell mit Nürnbergs Asger Sörensen) steht bei vier Gelben Karten.
Eine Sperre droht: Chris Löwe (33, l., hier im Duell mit Nürnbergs Asger Sörensen) steht bei vier Gelben Karten.  © Lutz Hentschel

Chris Löwe (33) steht bei vier Gelben Karten, andere bei drei oder acht. "Mit dem Sachverhalt beschäftige ich mich natürlich auch", sagt Trainer Guerino Capretti (40).

"Gerade bei Chris. Es gibt kein Szenario, wo es garantiert ist, dass er beide Partien in der Relegation spielt. Gibt es nicht", wägt der Coach ab. Sieht er gegen Aue seine Fünfte, fehlt er im Hinspiel. Bekommt er sie in Lautern, fehlt er im Rückspiel.

"Selbst wenn ich sage, wir nehmen Chris gegen Aue raus, um auf Nummer sicher zu gehen, dann fehlen ihm vielleicht Abläufe, bekommt er vielleicht ein schlechtes Gefühl. Egal, wie man es macht, es gibt nicht die perfekte Lösung", so Capretti.

Gegen Aue fehlen werden dem Trainer auf alle Fälle Ransford Königsdörffer (20, 5. Gelbe) sowie die Langzeitverletzten Sebastian Mai (28) und Luca Herrmann (23). Alle anderen sind fit.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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