Warum der DFB-Pokal für Dynamo dennoch ein großer Erfolg war

Dresden - Trotz des 0:3 gegen den SV Darmstadt war der DFB-Pokal aus finanzieller Sicht eine kleine Erfolgsgeschichte für die SG Dynamo.

Ein Feuerwerk über dem Rudolf-Harbig-Stadion: Das zündeten Fans mit Beginn der zweiten Hälfte gegen Darmstadt von außerhalb.
Ein Feuerwerk über dem Rudolf-Harbig-Stadion: Das zündeten Fans mit Beginn der zweiten Hälfte gegen Darmstadt von außerhalb.  © Lutz Hentschel

Knapp 800.000 Euro dürften die Schwarz-Gelben eingenommen haben. Ein großer Teil dieser Geschichte ist den Fans geschuldet.

72.112 Geistertickets wurden für je 5 Euro verkauft! Das ist eine stolze Zahl. Das allein macht einen Umsatz von 360.560 Euro.

Dazu wurden einige besondere Tickets noch versteigert, auch da werden nochmal ein paar 1000 Euro zusammengekommen sein.

Für die erste Runde im Pokal bekamen alle Teilnehmer 137.000 Euro vom DFB, das waren knapp 20 Prozent weniger als noch im Vorjahr - der Corona-Pandemie geschuldet.

Beim 4:1 gegen den HSV waren 10.053 Fans im Stadion, auch hier dürften einige Euro hängengeblieben sein.

Fürs Erreichen der 2. Runde dürfte Dynamo in etwa 280.000 Euro kassiert haben. Genau hat das der Verband nicht bekannt geben, aber es dürften wieder knapp 20 Prozent weniger sein als 2019.

Das alles zusammen summiert sich auf eine Summe von 777.560 Euro.

Nur eins hat gegen Darmstadt neben dem Sportlichen nicht gepasst. Die Luftballons-Choreo musste wetterbedingt ausfallen, soll aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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