Wegen Corona-Fällen: Wollten die Dynamo-Profis streiken?

Dresden - Wollten die Dynamo-Profis nach Bekanntwerden der zwei weiteren Corona-Fälle in den Streik treten? Das berichtet zumindest die SportBild in ihrer neuesten Ausgabe.

Sascha Horvath (l., hier gegen Brian Hamalainen) "konnte es einfach nicht glauben", dass das Coronavirus auch Dynamo Dresden erreicht hat.
Sascha Horvath (l., hier gegen Brian Hamalainen) "konnte es einfach nicht glauben", dass das Coronavirus auch Dynamo Dresden erreicht hat.  © Lutz Hentschel

Demnach soll eine Sitzung der Mannschaft sehr emotional verlaufen sein, Fußball soll dabei keine große Rolle gespielt haben. Stattdessen sollen mindestens sechs Spieler, darunter Familienväter, mit Streik gedroht haben. 

Sie wollten nicht mehr trainieren, weil ihrer Ansicht nach die Lage bei Dynamo außer Kontrolle geraten sei, es einen unbemerkten Viren-Verbreiter in der Mannschaft geben könnte.

Dynamos Mittelfeldspieler Sascha Horvath äußerte sich zu den beiden neuen Fällen in der Kronenzeitung in seinem Heimatland Österreich: "Wir kamen alle noch normal zum Team-Training. Plötzlich wurde jeder Spieler nach der Besprechung heimgeschickt. Ich konnte es einfach nicht glauben", erklärte der 23-Jährige. 

Überrascht zeigte er sich von den positiven Tests nicht. "Dieses Szenario war für mich nur eine Frage der Zeit. Weil die Ansteckungsgefahr viel zu hoch ist. Du kannst dir das Virus schon ohne Probleme beim Einkaufen einfangen und hast dann im Mannschaftstraining den ständigen Körperkontakt."

Und dieser bereitet nach dem Bericht de Sportmagazins vielen die größten Sorgen. In einer der beiden Einheiten unter Vollkontakt habe die Mannschaft intensiv Standards trainiert. Somit standen die Spieler für einige Zeit eng an eng im Strafraum.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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