Unbespielbarkeit des Platzes: Bei Dynamo läuft es nicht nach Plan

Dresden - Ja, warum soll denn auch bei Dynamo Dresden mal alles nach Plan laufen und nichts dazwischenkommen?

Schnee im Rudolf-Harbig-Stadion! Aufgrund des stundenlangen Schneeregens fiel die Partie gegen die kleinen Bayern buchstäblich ins Wasser.
Schnee im Rudolf-Harbig-Stadion! Aufgrund des stundenlangen Schneeregens fiel die Partie gegen die kleinen Bayern buchstäblich ins Wasser.  © Lutz Hentschel

Diesmal grätschte nicht Corona dazwischen, sondern Petrus! Nach stundenlangem Schneeregen wurde die Partie am Freitagabend gegen den FC Bayern München II. wegen Unbespielbarkeit des Platzes zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff abgesagt - das passt zu diesem komischen Januar.

"Wir waren auf die Wetterlage vorbereitet, leider haben die anhaltenden Niederschläge die Rasenoberfläche im Rudolf-Harbig-Stadion aber komplett aufgeweicht, sodass ein reguläres Spiel unter diesen Bedingungen nicht möglich gewesen wäre. Die Spielabsage durch den DFB war nach Beratung der Platzkommission die logische Konsequenz", erklärte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Jürgen Wehlend im Anschluss.

Wer am späten Nachmittag im Stadion war, der konnte das bestätigen. Der Schnee war nicht das Problem, der hätte geräumt werden können.

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Doch der Rasen war aufgeweicht und tief.

Man konnte mit dem Zeigefinger mühelos einige Zentimeter in den Rasen bohren. Das rutschige Geläuf in Verbindung mit weiteren Schneefällen hätte zudem die Verletzungsgefahr der Spieler erhöht - und der Rasen wäre zerstört worden.

Dynamo Dresden muss zweite Spielabsage in den vergangenen zwei Wochen hinnehmen

Es ist für die SGD nun schon die zweite Spielabsage in den vergangenen zwei Wochen.

Am 16. Januar war bereits die Partie gegen Wiesbaden aufgrund von zwei positiven Coronafällen - unter anderem Trainer Markus Kauczinski - ausgefallen und auf den 10. Februar verlegt worden. Was jetzt auf Dynamo zukommt, ist klar: Ein proppenvoller Februar mit sechs Spielen zwischen dem 6. und 27. Februar.

"Wir können alles", sagte Pressesprecher Henry Buschmann mit einer gehörigen Portion Galgenhumor. "Wir können neun Spiele in 28 Tagen, wir können sechs Spiele in drei Wochen." Am 6. geht es nach Magdeburg, dann folgt am 10. Wiesbaden daheim, danach kommt am 14. der VfB Lübeck, am 20. geht's nach Zwickau und am 27. folgt das Heimspiel gegen Ingolstadt.

Irgendwo zwischen Lübeck und dem FCI wird der DFB noch München stopfen. Blöd für Markus Kauczinski: Kevin Ehlers muss seine Sperre nach seinem Platzverweis in Mannheim nun in Magdeburg verbüßen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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