Weihrauch-Comeback für Dynamo ein Lichtblick: "Möchte jetzt etwas zurückgeben!"

Dresden - Das Ergebnis war bitter. Doch beim 1:3 gegen Jahn Regensburg gab es auch Lichtblicke. Zum Beispiel das Comeback von Patrick Weihrauch (27) nach 321 Tagen. Am 8. Januar beim 0:1 bei Türkgücü München spielte er letztmals ein Punktspiel für Dynamo Dresden. Beim 1:3 in Regensburg am 26. November wurde er nach einer Stunde für Heinz Mörschel (24) eingewechselt.

Patrick Weihrauch (27) nach seiner Einwechslung bei einer Ecke vor den eigenen Fans. Dies kam gefährlich.
Patrick Weihrauch (27) nach seiner Einwechslung bei einer Ecke vor den eigenen Fans. Dies kam gefährlich.  © imago images/Dennis Hetzschold

Er ging mit einer Niederlage in Bayern und kam zurück mit einer aus dem blau-weißen Freistaat - seiner eigentlichen Heimat.

Dazwischen ist viel passiert, zum Beispiel der Aufstieg der Dynamos mit einer fulminanten Startphase in die Saison und dem folgenden Einbruch. Weihrauch soll jetzt mithelfen, wieder aus dem Keller zu kommen.

Sein Comeback verlief vielversprechend, auch wenn ihm die Bindung noch etwas fehlte - was nach einer so langen Pause nur allzu logisch war.

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"Das war extrem speziell. Das war es schon eine Woche zuvor, als ich bereits im Kader stand. Den ganzen Ablauf wieder mitzubekommen. Mit dem Team im Bus zu sein, in der Kabine zu sein. Als ich jetzt in Regensburg mein Trikot gesehen habe, habe ich mich sehr gefreut. Ich bin froh, wieder zurück zu sein."

Weihrauch fügte sich gut ein. Er forderte die Bälle, verteilte sie geschickt und hatte mit einer direkten Ecke sogar eine große Chance aufs zu dem Zeitpunkt mögliche 2:1 für Dresden.

Patrick Weihrauch will Dynamo Dresden in den letzten drei Spielen des Jahres helfen

Jahn-Keeper Alexander Meyer (30) musste sich strecken, um den raffiniert getretenen Ball von Patrick Weihrauch (27) über die Latte zu lenken.
Jahn-Keeper Alexander Meyer (30) musste sich strecken, um den raffiniert getretenen Ball von Patrick Weihrauch (27) über die Latte zu lenken.  © picture point/Sven Sonntag

Dass er noch nicht bei 100 Prozent ist, das ist auch klar. "Das ist immer schwierig, eine Prozentzahl zu nennen. Ich merke schon, dass mir noch etwas fehlt. Elf Monate gehen an mir nicht spurlos vorbei", so der 27-Jährige.

"Die Sachen, die mich ausgezeichnet haben, sind nicht weit weg. Ich nutze jede Einheit im Training, um an die 100 Prozent heranzukommen."

Jetzt hat er noch drei Spiele in diesem Kalenderjahr, um richtig in Schwung zu kommen und seinem Verein, bei dem er erst in der Vorwoche bis 2023 verlängert hat, zu helfen.

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Am Sonntag steht das letzte Heimspiel in 2021 gegen den Karlsruher SC an, danach folgen die Partien gegen den FC Erzgebirge Aue und den FC Ingolstadt - also immens wichtige.

"Ich möchte jetzt etwas zurückgeben, was ich in letzter Zeit nicht machen konnte. Elf Monate sind fast ein Jahr", sagt er. "Wir tun alles dafür, man konnte auch in Regensburg keinem vorwerfen, dass er nicht alles getan hat. Wenn wir das als Team gemeinsam angehen, bin ich sehr guter Dinge, dass wir die drei Spiele positiv abschließen werden." Wäre ein Lichtblick!

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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