Wie spielt Dynamo gegen den HSV? Mörschel will unbedingt in die Startelf

Dresden - Viel Grund zum Wechseln wird Trainer Alexander Schmidt (52) am Sonntag beim Spiel von Dynamo Dresden gegen den Hamburger SV nicht haben. Er wird vielleicht überlegen, ob er Heinz Mörschel (23) in die Startelf schickt. Mit seinem 33-Minuten-Auftritt gegen Ingolstadt (3:0) war er effektiver als Luca Herrmann (22) bei seinem Zweitliga-Debüt.

Gegen Ingolstadt saß Heinz Mörschel (23) zunächst lang auf der Bank, doch dann gab er genau die richtige Antwort!
Gegen Ingolstadt saß Heinz Mörschel (23) zunächst lang auf der Bank, doch dann gab er genau die richtige Antwort!  © Lutz Hentschel

Mörschel betrat mit einer Portion Wut im Bauch das Spielfeld. Ihm hatte es sichtbar nicht geschmeckt, dass er zum Auftakt auf die Bank musste.

Sein Frust entlud sich zehn Minuten nach seiner Einwechslung beim 3:0. Obwohl er mit Phillip Hosiner (32) und Panagiotis Vlachodimos (29) zwei Anspielstationen hatte, vollendete er sein Solo von kurz hinter der Mittellinie selbst.

Sein Blick danach sagte alles. Erst als Chris Löwe (32) zum Jubeln kam, schrie auch er die Freude raus.

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"Heinz ist Kategorie Straßenkicker und Straßenkicker mit so einer Technik, die wollen immer zocken, wollen immer spielen. Und wenn sie nicht spielen, sind sie sauer auf den Trainer", sagt Trainer Schmidt.

"Aber das finde ich auch gut. Wenn es einem nichts ausmacht, dass er nicht spielt, läuft auch irgendetwas falsch. Es war alles im Rahmen", so der 52-Jährige.

Mörschel hat die passende Antwort gegeben, was den Trainer gefreut hat. "Er ist ein Sinnbild für unseren guten Kader und eine gute Zusammensetzung - auch charakterlich."

Erst als Chris Löwe (32, l.) zum Jubeln kam, schrie auch Heinz Mörschel seine Freude über sein Tor zum 3:0 heraus.
Erst als Chris Löwe (32, l.) zum Jubeln kam, schrie auch Heinz Mörschel seine Freude über sein Tor zum 3:0 heraus.  © Lutz Hentschel

Dass muss Schmidt mit seinen Mannen beim HSV erneut unter Beweis stellen (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr).

Titelfoto: Lutz Hentschel

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