Wieder Sollbauer gegen Ducksch: Vor sechs Wochen blieb der Dynamo klarer Punktsieger

Dresden - Fußball treibt manchmal schon komische Blüten. Bei Marvin Ducksch (27) zum Beispiel. Der spielte am 14. August mit Hannover bei Dynamo Dresden, sah beim 0:2 der 96er keinen Stich gegen Michael Sollbauer (31) und kommt morgen wieder - mit Werder Bremen.

Klarer Punktsieger vor sechs Wochen: Michael Sollbauer (31, l.) kochte den damaligen Hannoveraner Marvin Ducksch (27) ab. Am Sonntag kommt Ducksch mit Bremen wieder.
Klarer Punktsieger vor sechs Wochen: Michael Sollbauer (31, l.) kochte den damaligen Hannoveraner Marvin Ducksch (27) ab. Am Sonntag kommt Ducksch mit Bremen wieder.  © imago images/eu-images

Der 27-Jährige wechselte vor dem fünften Spieltag an die Weser, traf in seinen bisherigen drei Spielen dreimal.

Bei der 0:2-Derbyniederlage in der Vorwoche daheim gegen den Hamburger SV blieb er aber ohne Treffer.

Und das soll auch morgen so sein, dafür will Sollbauer sorgen. Die Erfahrung, gegen Ducksch zu spielen, hat er. Viel fiel dem Stürmer gegen Dynamos Verteidiger vor sechs Wochen nicht ein.

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"Das sehe ich schon als Vorteil. Es ist gut für mich zu wissen im Vorfeld, wie es sich auf dem Platz angefühlt hat, gegen ihn zu spielen. Auch gut, dass wir da mit einem Erfolgserlebnis aus der Partie gegangen sind", sagt Sollbauer.

"Wir wissen aber, es kommt ein kompletter Stürmer auf uns, auf mich zu. Wie werden es so angehen wie gegen Hannover, wollen ihn so gut wie es geht aus dem Spiel nehmen. Er wird ein entscheidender Faktor werden", so der Österreicher.

Hannover war gleichzeitig das letzte Spiel ohne Gegentor für Dynamo. Bei den drei Pleiten zuletzt gab es immer frühe Treffer gegen die SGD.

Diesmal soll der Kopf bei Michael Sollbauer (l.) nicht runtergehen. Am Sonntag will er gegen Bremen die Null halten - vor dem eigenen Tor.
Diesmal soll der Kopf bei Michael Sollbauer (l.) nicht runtergehen. Am Sonntag will er gegen Bremen die Null halten - vor dem eigenen Tor.  © imago images/Jan Hübner

Sollbauer: "Unser Ziel ist es, zu null zu spielen, das ist unser Anspruch"

Das zeitige Hinterherlaufen gilt es zu verhindern: "Das müssen wir speziell am Sonntag unterbinden. Unser Ziel ist es, zu null zu spielen. Das ist unser Anspruch. Es wird Zeit, dass die Führungsspieler vorangehen, die Jungen mitziehen. Da mache ich mir auch selbst Druck", so Sollbauer.

"Bremen ist die beste Möglichkeit für uns in dieser Situation. Wir kommen zurück zu unseren Tugenden, wollen Werder von unserem Tor weghalten", verspricht er. Und damit auch wieder Ducksch.

Titelfoto: imago images/eu-images

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