"Wird ein geiles Spiel!" Alexander Schmidt sieht Dynamo Dresden als klaren Favoriten

Dresden/München - Alexander Schmidt (53) steht inzwischen bei Kickers Offenbach in Lohn und Brot, dennoch hat der Ex-Coach von Dynamo Dresden und vom TSV 1860 München über den bevorstehenden Auftakt eine klare Meinung.

Ex-Dynamo- und 1860-Coach Alexander Schmidt (53) nimmt kein Blatt vor den Mund.
Ex-Dynamo- und 1860-Coach Alexander Schmidt (53) nimmt kein Blatt vor den Mund.  © IMAGO/Peter Hartenfelser

"Das, was da am Wochenende ansteht, darauf können wir uns alle freuen. Das wird ein geiles Spiel!", erklärte Schmidt beim "Giesinger Bergfest - der Löwen-Stammtisch".

Zwar wird die 3. Liga offiziell am Freitagabend mit der Partie des VfL Osnabrück gegen den MSV Duisburg eröffnet, doch der eigentliche Auftaktknaller findet am Sonnabend 14 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion statt.

Schmidt sieht Dynamo "als klaren Aufstiegsfavorit", gerade weil die Mannschaft zu großen Teilen zusammengeblieben ist.

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"Wenn Dynamo nur ums vordere Mittelfeld mitspielen wöllte, wäre das ein mittleres Erdbeben in Dresden! Die wollen sofort wieder hoch."

Das wollen aber auch die "Löwen", die ihren Aufstiegstraum offen kommunizieren und entsprechend aufgerüstet haben.

"Es ist gut, dass sie sich inzwischen dazu bekennen. Die Mannschaft ist gut", so Schmidt. Doch ausgerechnet Toptransfer Joseph Boyamba (26) droht das Wochenende auszufallen. Er musste am Dienstag das Training abbrechen und fehlte am Mittwoch. Auch 21-Tore-Mann Marcel Bär (30) ist noch fraglich. Egal ob mit oder ohne die beiden. Dynamos Ex-Coach erwartet von Dynamo einen richtig heißen Tanz.

Denn er weiß: "Wenn du in Dresden keinen vollen Einsatz zeigst, dann wird es ungemütlich - auch außerhalb des Platzes. Das wissen alle, das muss man in Kauf nehmen. Wenn die Fans aber sehen, die Mannschaft zerreißt sich, dann kann man auch mal ein Spiel verlieren. Das spiegelt diese Mentalität wider, auf die 1860 jetzt trifft. Da ist es ähnlich, aber nicht so ausgeprägt."

Titelfoto: IMAGO/Peter Hartenfelser

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