DFB-Sportgericht weist Würzburg-Einspruch gegen Darmstadt-Spiel ab

Darmstadt/Würzburg/Frankfurt - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Einspruch der Würzburger Kickers gegen die 0:2-Niederlage am 13. Spieltag der 2. Bundesliga beim SV Darmstadt 98 abgewiesen.

Darmstadts Nicolai Rappä und Immanuel Höhn (l-r (jubeln nach dem 2:0, Würzburgs Lars Dietz ist enttäuscht.
Darmstadts Nicolai Rappä und Immanuel Höhn (l-r (jubeln nach dem 2:0, Würzburgs Lars Dietz ist enttäuscht.  © dpa/Thomas Frey

Das Gremium unter Vorsitz von Hans E. Lorenz kam am heutigen Montag zu dem Urteil, dass die Partie am 19. Dezember 2020 unter regulären Bedingungen ausgetragen worden sei.

Der Verein hatte dies angezweifelt, weil er nur 14 spielberechtigte Profis aufbieten konnte, und das Ergebnis deshalb angefochten.

"Die Ablehnung der von Würzburg beantragten Spielabsetzung durch die DFL beruht auf der Anwendung des Paragrafen 2 Nummer 3 der Richtlinien zur Spielordnung. Nach diesem standen den Würzburgern ausreichend Spieler zur Verfügung", sagte Lorenz am Montag.

Diese Bestimmung hätten alle 36 Profivereine im Mai 2020 einstimmig beschlossen, um den Spielbetrieb auch in Zeiten von Corona aufrechterhalten zu können.

"Dabei wurde in Kauf genommen, dass damit auch personelle Engpässe und mögliche Wettbewerbsnachteile für betroffene Clubs mit einhergehen könnten", sagte Lorenz.

Titelfoto: dpa/Thomas Frey

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