Darmstadt-Präsident Fritsch kritisiert HSV-Offizielle: "Geht mir auf den Keks"

Darmstadt - Klubpräsident Rüdiger Fritsch (61) vom SV Darmstadt 98 hat die "Offiziellen" des Hamburger SV nach dem Aufregerspiel in der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag deutlich kritisiert.

Schiedsrichter Robert Schröder (36, 2.v.r.) legt sich mit der HSV-Bank an und zeigt Sportvorstand Jonas Boldt (40, verdeckt) die gelb-rote Karte.
Schiedsrichter Robert Schröder (36, 2.v.r.) legt sich mit der HSV-Bank an und zeigt Sportvorstand Jonas Boldt (40, verdeckt) die gelb-rote Karte.  © dpa/Christian Charisius

"Das Gebaren der Offiziellen vom HSV während und nach dem Spiel ging und geht mir persönlich massiv auf den Keks", sagte der 61-Jährige der "Bild"-Zeitung. "Sportlich anständig verlieren sieht definitiv anders aus."

Aufstiegsfavorit Hamburg hatte mit dem 1:2 (0:2) gegen Darmstadt die zweite Heimniederlage kassiert.

In der Partie gab es vier Platzverweise, drei für den HSV: Aaron Opoku (23) flog nur acht Minuten nach seiner Einwechslung wegen eines Fußtritts gegen Fabian Holland (32) in der 64. Minute mit Rot vom Platz, Torschütze Ransford Königsdörffer (20) sah wegen einer Tätlichkeit Rot (89.).

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Und auch der protestierende HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (40) musste nach einem Platzverweis auf die Tribüne.

Lilien-Boss Rüdiger Fritsch (61) hat das Verhalten der HSV-Offiziellen beim Spiel der Darmstädter in Hamburg deutlich kritisiert.
Lilien-Boss Rüdiger Fritsch (61) hat das Verhalten der HSV-Offiziellen beim Spiel der Darmstädter in Hamburg deutlich kritisiert.  © dpa/Hasan Bratic

"Ich habe keine wirkliche Entschuldigung gehört. Wahnsinn! Stattdessen werden Nebenkriegsschauplätze aufgemacht, indem der Schiri angemacht wird", sagte Fritsch.

HSV-Profi Jonas Meffert (27) hatte das Verhalten von Schiedsrichter Robert Schröder (36) kritisiert ("eine absolute Frechheit"), dieser wehrte sich anschließend gegen die Kritik.

Titelfoto: dpa/Christian Charisius, dpa/Hasan Bratic

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