Darmstadt 98-Coach Grammozis fordert von Spielern mehr Biss

Darmstadt - Nach der klaren 0:3-Niederlage bei Jahn Regensburg hat Trainer Dimitrios Grammozis die Spieler beim SV Darmstadt 98 in die Pflicht genommen.

Das Foto zeigt Darmstadt Trainer Dimitrios Grammozis während des Spiels seiner Mannschaft gegen Jahn Regensburg.
Das Foto zeigt Darmstadt Trainer Dimitrios Grammozis während des Spiels seiner Mannschaft gegen Jahn Regensburg.  © Sebastian Widmann/Getty Images Europe/Pool/dpa

Mit Blick auf zwei Treffer nach Standards forderte der Coach des Fußball-Zweitligisten, seine Mannschaft müsse in solchen Situationen auch "die letzten Prozentpunkte" herausholen und noch heißer sein, die Bälle aus der Gefahrenzone zu schlagen.

Am Sonntag (13.30 Uhr) empfangen die Lilien als Tabellenfünfter Hannover 96, das nur einen Punkt und einen Platz hinter den Südhessen rangiert.

Für Grammozis geht es dabei aber nicht darum, den Tabellenplatz zu verteidigen. "Wir sollten es so angehen wie in den letzten Spielen: es genießen, sich von Woche zu Woche gegen gute Gegner zu messen", sagte der Trainer, der den Verein zum Saisonende mit unbekanntem Ziel verlassen wird.

"Nach dem letzten Spiel gegen Stuttgart werden wir dann den Schlussstrich ziehen und sehen, wo wir gelandet sind."

Fehlen wird gegen die Niedersachsen Dario Dumic wegen der fünften Gelben Karte. 

Nach Nicolai Rapp ist damit Patric Pfeiffer der letzte nominelle Innenverteidiger im Kader. Der 21-Jährige hat diese Saison allerdings erst fünf Kurzeinsätze absolviert. "Ich habe 100 Prozent Vertrauen in Patric", sagte Grammozis, ohne sich jedoch auf einen Einsatz des Spielers festzulegen.

Fragezeichen steht hinter Darmstadt 98-Offensivmann Mathias Honsak

Immanuel Höhn, der bis zu seinem Sprunggelenksbruch im März, Stammspieler in der Innenverteidigung war, mache zwar wieder erste Übungen auf dem Platz, sei aber noch nicht so weit, sagte der Coach.

Ein Fragezeichen stehe noch hinter dem Einsatz von Offensivmann Mathias Honsak, der seit dem Regensburg-Spiel angeschlagen ist.

Titelfoto: Sebastian Widmann/Getty Images Europe/Pool/dpa

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