Vor Spiel in Regensburg plagt Darmstadt-Coach Grammozis ein Luxus-Problem

Darmstadt - Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat die vergangene Woche nach Aussage von Trainer Dimitrios Grammozis gut genutzt, um zu regenerieren und Wehwehchen auszukurieren. Der nahezu komplette Kader führt aber auch zum ein oder anderen Härtefall.

Vor allem in der Offensive stellt der nahezu komplette Kader Lilien-Trainer Grammozis (41) vor die ein oder andere schwere Entscheidung (Archivbild).
Vor allem in der Offensive stellt der nahezu komplette Kader Lilien-Trainer Grammozis (41) vor die ein oder andere schwere Entscheidung (Archivbild).  © dpa/Thomas Frey

Nach dem kräftezehrenden Programm von drei Spielen in sechs Tagen haben die Lilien acht Tage Zeit, um sich auf die Partie gegen Jahn Regensburg am Samstag (13 Uhr) vorzubereiten.

"Wir werden alle frisch sein und in Regensburg hoffentlich mit der gleichen Intensität auflaufen wie in den letzten Spielen", sagte Grammozis am Donnerstag.

Personell kann der 41-Jährige bis auf die Langzeitverletzten Mathias Wittek und Immanuel Höhn aus dem Vollen schöpfen.

Gerade in der Offensive hat er dabei die Qual der Wahl, was laut Grammozis immer wieder zu Härtefällen führt.

Beim 1:1 im letzten Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth fehlte überraschend Marvin Mehlem komplett im Kader. Abgeschrieben habe man den talentierten Mittelfeldspieler jedoch keineswegs.

"Er ist ein wichtiger Spieler in unserem Kader, und ich hoffe, dass er in den nächsten Spielen Impulse setzen kann", sagte Grammozis.

Auch Berko, Wurtz und Ozegovic in den Startlöchern

Auch den Offensiv-Spielern Erich Berko, Johannes Wurtz und Ognjen Ozegovic, die trotz Rotation zuletzt nicht zum Einsatz kamen, bescheinigte Grammozis gute Trainingsleistungen.

"Ich kann nicht behaupten, dass sich einer von ihnen fallen lässt oder weniger tut", sagte er. "Am liebsten würde ich alle Jungs mitnehmen."

Angesichts von Rang fünf sieht der Coach sein Team in einer komfortablen Situation: "Es macht uns allen sehr viel Spaß, uns so zu präsentieren. Wir können weiter ohne Druck unser Spiel zeigen."

Ob man am Ende noch ins Aufstiegs-Rennen eingreifen kann, ist für den Trainer nebensächlich: "Wir schauen weiter nur von Spiel zu Spiel."

Titelfoto: dpa/Thomas Frey

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