Aufstiegs-Träume: Darmstadt-Coach Grammozis mahnt zu Konzentration

Darmstadt - Trainer Dimitrios Grammozis von Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 mahnt seine Mannschaft angesichts der aufkommenden Aufstiegs-Träume im Umfeld zur Konzentration. 

Lilien-Coach Dimitrios Grammozis freut sich über den Auswärtssieg in Aue am vergangenen Dienstagabend.
Lilien-Coach Dimitrios Grammozis freut sich über den Auswärtssieg in Aue am vergangenen Dienstagabend.  © DPA/Robert Michael

Wenn man nach den beiden überzeugenden Siegen gegen St. Pauli und Aue nun glaube, man müsse nur noch 99 Prozent geben, werde das schiefgehen.

"Dann werden wir ganz schnell auf die Schnauze fliegen", sagte der Coach des Tabellenfünften am Donnerstag.

Zum Abschluss der Englischen Woche gastiert am Freitag die SpVgg Greuther Fürth am Böllenfalltor (18 Uhr).

Grammozis sieht die Stärken der Franken in der Offensive. "Sie haben vielen Mannschaften schon weh getan", sagte der 41-Jährige auch aus eigener Erfahrung: In der Hinrunde zeigten die Lilien beim 1:3 eines ihrer schwächsten Saisonspiele.

Fehlen werden gegen Fürth die beiden Langzeitverletzten Mathias Wittek und Immanuel Höhn. Fraglich ist der Einsatz von Angreifer Felix Platte. Der hat zwar seine Platzwunde aus dem Pauli-Spiel gut weggesteckt, doch dafür bereitet nun eine Rippe Probleme.

Wieder zur Verfügung steht Kapitän Fabian Holland. Er war nicht mit nach Aue gereist, weil er tags zuvor Vater geworden war.

Vor allem in der Offensive hat Dimitrios Grammozis zahlreiche Optionen

Personell verfügt Grammozis besonders in der Offensive derzeit über zahlreiche Optionen. "Es wird uns Kopfschmerzen bereiten, die Mannschaft und den Kader aufzustellen", sagte er. Mit dem in Aue gesicherten Klassenerhalt falle ein gewisser Ballast ab. Nun gehe es darum, so viele Punkte wie möglich zu holen.

"Jeder Sieg, den wir einfahren, macht uns noch hungriger", sagte Grammozis, der den Club nach dieser Saison verlässt und durch Markus Anfang ersetzt wird. Am Ende werde dann der Schlussstrich gezogen. "Dann werden wir sehen, wo wir landen", so Grammozis.

Titelfoto: DPA/Robert Michael

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