1860 trifft auf Tabellenführer Magdeburg: "Brauchen wir vollste Konzentration"

München - "Löwen"-Trainer Michael Köllner (51) ist in den letzten Tagen in die Rolle eines Psychologen und Motivators geschlüpft.

Trainer Michael Köllner (51) motiviert seine Mannschaft im Spiel gegen Magdeburg alles zu geben.
Trainer Michael Köllner (51) motiviert seine Mannschaft im Spiel gegen Magdeburg alles zu geben.  © Angelika Warmuth/dpa

Man habe alles unternommen, "um die Jungs psychisch zu stabilisieren und ihnen aufzuzeigen, was sie können", berichtete der Coach von Fußball-Drittligist TSV 1860 München.

Köllner hatte seiner Mannschaft zuletzt nach dem 1:3 gegen Waldhof Mannheim in der ersten Halbzeit die "schlechteste Saisonleistung" attestiert.

Und nun kommt am Samstag (14 Uhr) auch noch der Tabellenführer 1. FC Magdeburg.

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Das Gute: Bei dem hohen Pressing und dem "Vollgas-Fußball" des FCM bliebe gar keine Zeit, sich groß Gedanken zu machen, sagte Köllner. "Da brauchen wir vollste Konzentration aufs Spiel."

Gemeinsam mit Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel hatte Köllner "Ursachenforschung" betrieben, wieso der TSV bislang die Leistung der Vorsaison nicht erreiche. "Wir lassen uns zu schnell verunsichern", so die Erkenntnis Gorenzels.

Gerade erfahrene Spieler wie Kapitän Sascha Mölders oder Abwehrchef Stephan Salger müssten noch mehr Verantwortung übernehmen, forderte der Österreicher.

Die Münchner waren mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet. Nach 17 Spieltagen stehen sie auf Platz neun. "Es geht darum, dass wir als Mannschaft eine Reaktion zeigen, einen großen Zusammenhalt auf den Platz bringen und einen guten Teamgeist", sagte Köllner.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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