7-Tore-Spektakel! 1860 München kassiert klare Heimpleite gegen Spitzenreiter Magdeburg!

München - Deftige Heimpleite für die Löwen! Der TSV 1860 München musste gegen den 1. FC Magdeburg am 18. Spieltag der 3. Liga eine klare 2:5 (0:5)-Niederlage einstecken.

Grund zur Aufregung: Torwart Marco Hiller (2. v. l.) konnte nicht fassen, was sich die Löwen-Abwehr phasenweise leistete.
Grund zur Aufregung: Torwart Marco Hiller (2. v. l.) konnte nicht fassen, was sich die Löwen-Abwehr phasenweise leistete.  © imago images/MIS

Die FCM-Tore im leeren Stadion an der Grünwalder Straße schossen Connor Krempicki (5. Minute/17.), Andreas Müller (15.), Luca Schuler (29.) und Baris Atik (43., Elfmeter). Für die Hausherren verkürzten Fabian Greilinger (71.) und Merveille Biankadi (89.).

Nach der 1:3-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim tauschte Coach Köllner dreimal: Fabian Greilinger, Marius Willsch und Quirin Moll starteten für Philipp Steinhart, Semi Belkahia und Marcel Bär.

Es waren gerade mal fünf Minuten gespielt und schon ging der Tabellenführer Magdeburg in Führung: Quirin Moll stoppte einen langen Ball unfreiwillig mit dem Rücken und legte ihn somit für Krempicki vor, der keine Mühe hatte, das Leder zum 1:0 zu versenken (5.).

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Wenig später hatten die Löwen nach einem Foul an Stefan Lex mit einem Elfmeter die Mega-Chance zum Ausgleich. Dennis Dressel trat an, scheiterte aber an Keeper Dominik Reimann. Schade! (10.).

So konnten die Gäste ihre Führung anschließend ausbauen: FCM-Sechser Müller ließ Sascha Mölders stehen und versenkte mit links zum 2:0 (15.). Viel zu leicht fiel dann auch das nächste Tor: Krempicki kam erneut ohne Probleme durch den Strafraum und traf ganz locker aus elf Metern zum 3:0 (17.).

Auch in der Folge waren die Elbestädter unaufhaltsam: Erneut war eine unglückliche Abwehraktion der Löwen am Erfolg der Gäste beteiligt: Nachdem Greilinger den Ball von Atik ablenkte, prallte die Kugel zu Schuler, der nur noch einschieben musste - 4:0 (29.).

Nach einem Foul durch Richard Neudecker an Schuler bekam Magdeburg dann einen Foulelfmeter zugesprochen, den Atik rechts unten zum 5:0 versenkte (43.). Mit einem traurigen 0:5-Zwischenstand aus Münchner Sicht ging es in die Halbzeitpause.

Aufstellung des TSV 1860 München gegen den 1. FC Magdeburg

Aufstellung des 1. FC Magdeburg gegen die Münchner Löwen

Fabian Greilinger und Merveille Biankadi verkürzen für den TSV 1860 München

In der zweiten Hälfte stand vor allem die Schadensbegrenzung auf dem Plan der Sechziger. Es gelang dann sogar der Ehrentreffer: Biankadi umspielte Magdeburgs Abwehr und fand Greilinger, der links unten einschob (71.).

Auch der Vorbereiter trug sich dann in die Torschützenlist ein. Kurz vor Schluss legte Willsch für Biankadi auf, der ganz trocken zum 2:5-Endstand versenkte (89.).

Nach dieser Partie müssen Köllners Jungs am 11. Dezember (14 Uhr) gegen Borussia Dortmund II antreten.

Titelfoto: imago images/MIS

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