Grätsche trifft Torhüter Hiller im Gesicht: Bayern-Stürmer Zirkzee gesperrt!

München - Die zweite Mannschaft des FC Bayern München muss drei Spiele auf Stürmer Joshua Zirkzee verzichten.

Löwen-Torwart Marco Hiller (23, 2.v.l.) musste blutüberströmt auf dem Platz behandelt werden, Bayern-Spieler Joshua Zirkzee (19,r.) sah dafür Rot.
Löwen-Torwart Marco Hiller (23, 2.v.l.) musste blutüberströmt auf dem Platz behandelt werden, Bayern-Spieler Joshua Zirkzee (19,r.) sah dafür Rot.  © imago images / Sven Simon

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sprach diese Strafe für den 19-Jährigen nach dessen Roten Karte im Drittliga-Derby gegen den TSV 1860 München (0:2) aus.

Zirkzee war am Samstag in der 27. Minute von Schiedsrichter Martin Petersen wegen rohen Spiels gegen Löwen-Torwart Marco Hiller des Feldes verwiesen worden.

Bei seiner Grätsche rutsche der Bayern-Spieler Hiller mit dem Schuh ins Gesicht. Der Keeper musste blutüberströmt auf dem Platz behandelt werden.

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"Zunächst dachte ich, dass ich nicht weiterspielen kann. Aber es ist ein Derby, ich wollte unbedingt weitermachen und irgendwie ging es auch. Da muss ich auch für die Mannschaft vorangehen", sagte Hiller, der nach dem Spiel trotz der genähten Verletzung wieder lachen konnte.

"Wenn ich mir sein Gesicht ansehe, dann sieht Marco aus, als ob er gegen Klitschko gekämpft hätte", sagte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Titelfoto: imago images / Sven Simon

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