TSV 1860 München: Löwen-Abschied? Günther Gorenzel spricht Klartext!

München - Es ist eine Frage, die derzeit immer wieder im Raum steht: Bleibt Günther Gorenzel (48) beim TSV 1860 München oder zieht es den Geschäftsführer der Sechzger doch zu neuen Ufern?

Günther Gorenzel (48, r.), Sportlicher Leiter des TSV 1860 München, legt während der Pressekonferenz den Arm um Michael Köllner (50).
Günther Gorenzel (48, r.), Sportlicher Leiter des TSV 1860 München, legt während der Pressekonferenz den Arm um Michael Köllner (50).  © Matthias Balk/dpa

Etwaige Gerüchte hielten sich im Umfeld der Löwen im Hinblick auf diesen Sommer in letzter Zeit sehr hartnäckig. Doch damit dürfte nun Schluss sein. Der 48-Jährige hat sich deutlich zur eigenen Zukunft geäußert und mit den Mutmaßungen aufgeräumt.

"Es gebührt meiner Auffassung von Professionalität, dass ich Gerüchte dieser Art nicht kommentiere", erklärte Gorenzel gegenüber dem "kicker", eine Aussage zu möglichen Interessenten an seinen Diensten tätigte er deshalb nicht, sagte allerdings nachdrücklich: "Ich kann für mich nur sagen, dass ich mich voll auf meine Aufgabe bei 1860 München konzentriere, wie ich es immer getan habe."

Vor allem mit einem möglichen Engagement beim 1. FC Saarbrücken war der Löwen-Geschäftsführer, der laut eigener Aussage dankbar sei, ein "Teil der Löwenfamilie" zu sein und dies auch zu bleiben, in Verbindung gebracht worden. Statt sich bei einem Verein ins Spiel zu bringen, stellte er klar, worauf es in den kommenden Monaten ankommen werde.

So führte Gorenzel, der in der bayerischen Landeshauptstadt mit noch einiges vorzuhaben scheint, aus: "Im Team mit unserem Trainer und Spielerentwickler Michael Köllner (50) wollen wir über die nächsten Jahre 1860 wieder dahin zurückbringen, wo es dieser Verein verdient hat, zu sein."

Trotz eines starken Laufes hatten die Löwen in der abgelaufenen Spielzeit der 3. Liga, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie lange unterbrochen und anschließend mit einem äußerst anstrengend getakteten Spielplan zu Ende gebracht werden musste, das Ziel des Aufstiegs in die 2. Bundesliga knapp verfehlt. Dies soll sich nicht wiederholen.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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