Hiobsbotschaft für den TSV 1860 München: Aaron Berzel fehlt den Löwen lange

München - Während der Ball in den höchsten Spielklassen Deutschlands bereits wieder rollt, wird um eine Fortsetzung der 3. Liga gerungen. Mitten in den Vorbereitungen gibt es für den TSV 1860 München nun eine bittere Hiobsbotschaft.

Aaron Berzel hat sich verletzt. (Archivbild)
Aaron Berzel hat sich verletzt. (Archivbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Löwen am Mittwochmittag mitteilten, hat sich Aaron Berzel (27) im Trainingsbetrieb am Vortag eine folgenschwere Verletzung des linken Sprunggelenks zugezogen und fällt längere Zeit aus.

Der Abwehrspieler, der bis zum Ende der derzeit unterbrochenen Spielzeit bei Sechzig unter Vertrag steht, wird laut den Verantwortlichen des Klubs aufgrund der zugezogenen Blessur gleich "mehrere Wochen lang nicht zur Verfügung stehen".

Es handelt sich um einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt, könnte die Saison doch bereits Ende des Monats oder Anfang des kommenden wieder aufgenommen werden. Etwaige Forderungen sind inzwischen kaum mehr zu überhören, es gibt allerdings aufgrund unterschiedlicher Coronavirus-Regelungen in den einzelnen Bundesländern im Gegenzug noch erhebliche Probleme zu lösen.

Doppelt bitter: Auch kann sich der zweikampfstarke Rechtsfuß aus Heidelberg durch die Zwangspause in den nächsten Partien, sollte es zu diesen kommen, nicht für einen neuen Kontrakt empfehlen.

In der Saison 2019/20 stand der 1,84 Meter große Berzel für die Löwen wettbewerbsübergreifend in 23 Partien auf dem Feld. Der Innenverteidiger konnte in diesen drei Tore beisteuern und ferner einen Treffer seiner Mannschaftskollegen vorbereiten.

TSV 1860 München: Aufstieg bis Mittelfeld? Alles möglich in der 3. Liga!

Sollte die Spielzeit zu Ende gebracht werden können, geht es für die Sechzger in den kommenden Wochen um viel. Derzeit steht nach 27 absolvierten Spieltagen in der 3. Liga ein sechster Platz zu Buche. Es ist in beide Richtungen noch alles möglich.

Mit 42 Zählern liegt die Truppe von Trainer Michael Köllner (50) nur knapp hinter dem auf Platz zwei befindlichen SV Waldhof Mannheim (44 Punkte) und somit hinter einem direkten Aufstiegsplatz. Dazwischen befinden sich mit der SpVgg Unterhaching (44), dem SV Meppen (42) und dem FC Ingolstadt (42) drei Klubs, die ebenfalls mit aller Macht in die 2. Bundesliga wollen.

Der Blick nach unten verrät, wie eng es in der Liga zugeht. Auf den KFC Uerdingen, der aktuell auf dem elften Rang liegt, haben die Löwen gerade einmal drei Punkte Vorsprung. Umso schwerer wiegt deshalb die Verletzung Berzels.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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