Pokal-Kracher gegen BVB: 1860-Coach Michael Köllner hofft auf magisches Spiel

München - Was für ein Los! Der TSV 1860 München empfängt in der ersten Runde des DFB-Pokals den Vizemeister der Bundesliga. Trainer Michael Köllner (52) freut sich auf die Aufgabe gegen Borussia Dortmund.

Michael Köllner (52) und seine Spieler vom TSV 1860 München empfangen in der ersten Runde des DFB-Pokals im Grünwalder Stadion Borussia Dortmund.
Michael Köllner (52) und seine Spieler vom TSV 1860 München empfangen in der ersten Runde des DFB-Pokals im Grünwalder Stadion Borussia Dortmund.  © Sven Hoppe/dpa

"Wir werden uns auf dieses Spiel akribisch vorbereiten und unser Bestes geben", erklärte der Coach der Sechzger, der die Erstrundenpartie erwartungsgemäß als "extrem schweres Los" bezeichnete, auf der Webseite des Klubs. Zuvor hatte Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz (33) als Losfee am Sonntagabend die Ansetzung gezogen.

Das Duell mit dem BVB sei laut Köllner zudem ein "kleines Paradoxon". "Wir haben gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund uns überhaupt erst die Qualifikation für den DFB-Pokal gesichert, um nun gegen die Erste zu spielen", sagte der 52-Jährige, der auf eine Sensation in Runde eins hofft.

"Wir hoffen, dass unsere Fans auf Giesings Höhen wieder einen magischen Pokaltag oder eine Pokalnacht genießen können", schloss Köllner.

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Wann genau es zum Duell kommt, steht noch nicht fest. Die erste Runde findet zwischen dem 29. Juli und 1. August 2022 statt.

Gespielt wird trotz des erwartbar hohen Andrangs auf Karten aber in jedem Fall im Stadion an der Grünwalder Straße, da das Olympiastadion laut den Verantwortlichen aufgrund der European Championships als Ausweichort nicht zur Verfügung steht.

In der zurückliegenden Spielzeit hatten sich die Münchner in packenden Duellen gegen den SV Darmstadt 98 mit 6:5 nach Elfmeterschießen und den FC Schalke 04 mit einem 1:0 in den ersten beiden Pokal-Runden durchsetzen können. Im Achtelfinale war für die Köllner-Truppe dann allerdings nach einer 0:1-Niederlage gegen den Karlsruher SC Endstation.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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