TSV 1860 München: Härtetest gegen Regensburg, Michael Köllner mit Zwischenfazit

München - Der TSV 1860 München bereitet sich derzeit auf die kommende Spielzeit der 3. Liga vor. Trainer Michael Köllner (50) ist zufrieden, will aber noch an einigen Stellschrauben drehen. Der nächste Test wird ein Gradmesser.

Michael Köllner (50) will mit dem TSV 1860 München aufsteigen.
Michael Köllner (50) will mit dem TSV 1860 München aufsteigen.  © Matthias Balk/dpa

Denn bereits am Samstag (15 Uhr, Löwen-TV) trifft die Mannschaft des 50 Jahre alten Übungsleiters auf den SSV Jahn Regensburg. Das erste Testspiel in der Vorbereitung hatten die Sechzger mit 2:0 gegen den Regionalligisten SpVgg Bayreuth unlängst für sich entscheiden können, der Zweitligist Regensburg dürfte jedoch eine andere Hausnummer werden.

Mit der bisherigen Woche zeigte sich Köllner im Vorfeld hoch zufrieden. "Wir haben wieder eine sehr, sehr intensive Trainingswoche hinter uns, kommen gut voran, man merkt, dass sich die einzelnen Spieler und die gesamte Mannschaft leistungsmäßig nach vorne entwickelt haben", erklärte der Löwen-Trainer auf der Vereinsseite.

Eingeflossen seien in diesem Zusammenhang auch die Erkenntnisse aus dem ersten Testspiel. 

"Wir arbeiten Woche für Woche an taktischen Prinzipien, die wir uns auferlegen und im Spiel versuchen umzusetzen. Das trainieren wir neben anderen Aspekten, wie die konditionelle und athletische Entwicklung. Aber natürlich arbeiten wir in erster Linie an unseren Spielprinzipien und versuchen, das technisch so zu untermauern, indem wir vor und nach jedem Training mit einzelnen Spieler individuell trainieren. Das macht sich momentan sehr bemerkbar", führte Köllner im Hinblick auf die Entwicklung der Sechzger aus, die unbedingt in die 2. Bundesliga wollen. 

Deshalb sei das zurückliegende Spiel gegen Bayreuth für das gesamte Team "sehr wichtig" gewesen, "weil wir gesehen haben, ob die Schwerpunkte der ersten beiden Trainingswochen umgesetzt wurden". Im Hinblick auf die nunmehr dritte Woche der Vorbereitung habe es "wieder andere Schwerpunkte" gegeben, welche allerdings auch die bisherigen beinhalten würden. "Jetzt hoffen wir, dass wir gegen Regensburg wieder gut spielen und jeder in den Prinzipien gut unterwegs ist", sagte der 50-Jährige.

Köllner zeigte sich darüber hinaus erfreut, dass die eigenen Fans das Spiel erneut live verfolgen können. "Das freut mich natürlich, dass der Verein es den Fans, die nicht vor Ort dabei sein dürfen, ermöglicht, die Partie live im Internet zu schauen." 

Das Interesse an der Bayreuth-Partie war immens, die Anhänger freuen sich auf die Saison. Auch Köllner wird nicht müde, die Bedeutung der 1860-Fans zu betonen. "Wir wollen natürlich unseren Fans trotz der Corona-Pandemie so viele Informationen wie möglich von den Trainingseinheiten und den Testspielen geben. Das ist uns wichtig!"

TSV 1860 München: SSV Jahn Regensburg der härteste Gegner der Löwen-Vorbereitung

Taktisch soll sich laut des Übungsleiters, der die Löwen wieder in die Bahn gebracht hat, gegen Regensburg nicht viel ändern. "Unsere Spielart werden wir schon beibehalten, denn die Prinzipien sind systemunabhängig. Diese haben mit dem reinen Spielsystem nichts zu tun, sind immer anzuwenden. Von daher ist nicht zu erwarten, dass wir jetzt komplett anders spielen."

Das eigene Spielsystem solle aber weiterentwickelt, kleine Anpassungen und Verbesserungen vorgenommen werden.

Zudem dürfte ab zwar einem gewissen Zeitpunkt wieder mit Wechseln zu rechnen sein, allerdings erklärte Köllner ebenso: "Wir werden diesmal eine Elf länger spielen lassen. Mal schauen, wie sich das Spiel entwickelt. Regensburg ist unser härtester Gegner in der Vorbereitung, von daher wird es keinen Kompletttausch in der Halbzeit geben."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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