1860-Trainer Köllner setzt gegen Meppen auf Heimstärke der Münchner Löwen

München - Eine Woche nach dem bitteren Last-Minute-Remis gegen Eintracht Braunschweig will der TSV 1860 München in der 3. Liga unbedingt seine gute Bilanz im Stadion an der Grünwalder ausbauen.

Trainer Michael Köllner (51) will mit dem TSV 1860 München im Heimspiel gegen den SV Meppen unbedingt drei Punkte einfahren.
Trainer Michael Köllner (51) will mit dem TSV 1860 München im Heimspiel gegen den SV Meppen unbedingt drei Punkte einfahren.  © Sven Hoppe/dpa

"Wir wollen weiter an unserer Heimstärke feilen", sagte Löwen-Coach Michael Köllner (51) vor dem "schweren Duell" mit dem SV Meppen am Samstag (14 Uhr, MagentaSport) bezüglich der Aufgabe.

Nach zwei Siegen und einem Unentschieden aus drei Heimspielen gingen die Löwen selbstbewusst in die Partie gegen die derzeit zwei Plätze besser platzierten Gäste, ein weiterer Dreier soll her.

Auch wenn die Vorbereitung auf das Nachbarschaftsduell gut gewesen sei, warnte der Trainer des Tabellenelften vor dem kommenden Gegner. "Dass Meppen so gut steht, haben wir nicht erwartet", sagte der 51-Jährige am Freitagmittag über die in München gastierenden Emsländer, "die momentan bisschen über ihrer Form spielen". Er erwartet vor allem ein zweikampfintensives Spiel.

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Als "einen Gegner, der dich gefühlt Mann gegen Mann über den ganzen Platz hetzt", bezeichnete der Übungsleiter die Mannschaft aus Meppen. Die personellen Sorgen vor dem 7. Spieltag haben sich bei den 60ern immerhin gelichtet.

Mittelfeld-Abräumer Quirin Moll (30), der zuletzt beim 1:1 in Braunschweig wegen einer Wadenverletzung passen musste, könnte am Samstag wieder auf dem Platz stehen. "Es ist davon auszugehen, dass er im Kader ist", sagte Köllner. Und auch sonst schwindet das Lazarett der Sechzger: Neben Daniel Wein (27), der die komplette Woche habe mittrainieren können, sei auch Marius Willsch (30) wieder im Lauftraining.

Es gelte nun, in den kommenden Wochen, Konstanz auf den Platz zu bringen, forderte Köllner. "Wir sind weiterhin zwischen Gut und Böse und zwischen Tag und Nacht", kommentierte er das unbefriedigende Auf und Ab der Münchner der letzten Wochen seiner Mannschaft, die mit einem Sieg die Meppener in der Tabellen überholen könnte.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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