Remis-Fluch verfolgt 1860 München: Köllner kritisiert "Schiri-Geschenk" für Saarbrücken

Saarbrücken/München - In der Schlussphase klatschte Trainer Michael Köllner noch einmal kraftvoll in die Hände und schrie seine Spieler nach vorne.

Laut Löwen-Trainer Michael Köllner (51) fehlt es an Nuancen.
Laut Löwen-Trainer Michael Köllner (51) fehlt es an Nuancen.  © Sven Hoppe/dpa

Der TSV 1860 München ist in der 3. Fußball-Liga aber mal wieder nicht über ein Remis hinausgekommen.

Die "Löwen" mussten sich am Samstag beim 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Saarbrücken schon mit ihrem achten Unentschieden der Saison begnügen - mehr hat kein anderer Konkurrent.

"Es fehlen Nuancen für die Siege, und in den nächsten Wochen werden wir uns dafür belohnen", meinte Köllner nach dem siebten Spiel der Münchner nacheinander ohne Dreier.

Grünwalder-Sanierung: Dieter Reiter legt nach, Ultimatum für TSV 1860 München!
TSV 1860 München Grünwalder-Sanierung: Dieter Reiter legt nach, Ultimatum für TSV 1860 München!

Merveille Biankadi hatte die "Löwen" in einem unterhaltsamen Spiel in der 58. Minute in Führung geschossen.

Einen von Stephan Salger verursachten Strafstoß verwandelte Julian Günther-Schmidt (81.) zum Ausgleich für die Gastgeber aus dem Saarland. "Ich habe mir den Elfmeter angeschaut und das war keiner. Saarbrücken ist dann durch ein Geschenk vom Schiri zum 1:1 gekommen", kritisierte Köllner.

Der TSV tritt in der 3. Liga auf der Stelle. Und auf die Dauer-Remis hat bei den Münchnern auch keiner mehr Lust.

"Ich kann die ganzen Remis ehrlicherweise nicht mehr sehen. Natürlich kann man hier Unentschieden spielen, aber in der Menge sind das zu viele", meinte Torschütze Biankadi.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

Mehr zum Thema TSV 1860 München: