TSV 1860 im Toto-Pokal: Finaltag der Amateure ohne Löwen, Zeitfenster für Fortsetzung

München - Der Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga ist zerplatzt, der TSV 1860 München tritt auch in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga an. Doch wie geht es im Toto-Pokal für die Sechzger weiter?

Trainer Michael Köllner (50) und seine Spieler vom TSV 1860 München haben im Toto-Pokal noch alle Chancen auf den Triumph.
Trainer Michael Köllner (50) und seine Spieler vom TSV 1860 München haben im Toto-Pokal noch alle Chancen auf den Triumph.  © Matthias Balk/dpa

Der Finaltag der Amateure wird in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie am 22. August und somit einen Tag vor dem Finale der Champions League stattfinden. Alle 21 Verbände der Länder können daran diesmal jedoch nicht teilnehmen.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hatte bereits mitgeteilt, dass in Bayern frühestens ab dem 1. September wieder Wettbewerbsspiele ausgetragen werden dürfen. Direkten Einfluss hat dies auch auf den Toto-Pokal, bei dem die Halbfinalspiele und das Endspiel der Saison 2019/20 derzeit ausstehen.

Betroffen sind somit auch die Spieler von Trainer Michael Köllner (50), die es mit dem FC Memmingen zu tun bekommen. Das zweite Halbfinale bestreiten Viktoria Aschaffenburg und die Würzburger Kickers.

"Wir befinden uns mit den Halbfinalisten in einem engen Austausch hinsichtlich der terminlichen Umsetzung zur Ermittlung des Toto-Pokalsiegers", erklärte BFV-Vizepräsident Jürgen Faltenbacher (51).

Der 51-Jährige führt weiter aus, dass "nach jetzigem Stand" davon auszugehen sei, dass die noch zu anstehenden Spiele des Pokals, bei dem die für viele Klubs überaus wichtige Möglichkeit besteht, sich mit einem Triumph direkt für die Hauptrunde des DFB-Pokals zu qualifizieren und somit weitere wichtige Einnahmen in die Planungen einberechnen zu können, "gleich zu Beginn im September" ausgetragen werden sollen.

Eine Fortsetzung im September ist natürlich nur dann möglich, wenn es die staatlichen Verfügungen im Freistaat auch entsprechend zulassen werden. Die Aussichten sind jedoch aufgrund der Entwicklung in Bayern durchaus positiv.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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